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Practisches Mineralsystem / entworfen von Rudolf Augustin Vogel
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214 Versteinerungen

§. 20 .

Ungewundene versteinke Schnecken.

i) Die Planiten, versteinke Seeohren, Locklikes or-dicn!.itU8 s. umbilicakus, Locblites vix lurbinanix planarum,(^octilikes telka plann ^ur,s inarina lapiciea, sind of-fene, stäche, um den Mittelpunkt gewundene Schneckenstei-ne. Herr Germer re6)net eines von den kleinsten Am»monehörnern wegen der einfachen Röhre hierunter ^).

2 ) DieTubuiiten oder Canaliten, versteinke Meerröhre,Dubuliki, Lanaliki, Locbliki non turbinati Lanalmm, sindversteinte röhrichte Schalen, ohne schneckenförmige Win-dung, lang und schmal, zum Theil einem gebeugten hohenlangen Hörne, zum Theil spitzigen Zahnen gleich, zrimTheil aber wie ein Regenwurm in einander gekrümmt, undmit einer einfachen Röhre. Die geraden, T'ubulni reciioder Zeniculaii , haben ringförmige Absätze und nehmen all-mählig ab. Sie sind die Schalen von dem Seewurme,welcher Dere^c, n»v,Ii5 heißt. Die wie Zahne gestalte,Dubnliri ciciuaies, Ocntsllti, Oeiikalmin iollile, Dubnlivivi ^oseplii, sind etwas gekrümmt, und laufen allmähligschmaler zu. Die wie Regenwürmer gekrümmte heißenVermieuliten, Wurmsteine, Dubulili vcrmicuiare;, vor-nuculi b'piliei. Sie sind bisweilen gerade, und liegen al-lezeit Hausenweise bey einander. Ihre Höhlen sind mehren-theils mir Erde oder Stein ausgefüllt.

z) Die Belemniten, Pfeilsteine, juchssteine, Alpschoß-steine, Rappensteine, Teufelskegel, Storchsteine, pfeilförmi-ge Meel'röhrensieine, Lelemmki, Oaäk^Ii lcisei, l^spickcsI^vnci-i, kekrillcsta aniinalia blolotburiorum kk^r/Ze»'. Du-bulirrc l.gpis Lcrrvinus, Lerrnmites, l.^ncuriu.<i ve-

terum, sind cylindrische oder kegelförmige Steine, vongrauer, schwärzlicher oder hellbrauner Farbe, zum Theil et-was durchsichtig lind auf der Spitze mit einer Warze ver,

sehen'«).

N) loc. cit. p,x. ;z.