die aus dem Wasser entstehen. 255
Wassern durchs kochen zu Boden, und überzieht sodann dieinwendigen Seiten der Gefässe mehr oder weniger, nach.dem man solche lange zum Sieden des Wassers gebrau-chet hat. Dieser losch wird daher Kesselstein,Sgueu8, Dokus lebckuin, und vom gemeinen Mann Sal.pecer genennet. Wie nun die Wässer mit dieser Materiemehr oder weniger beschwängcrt seyn können; so fällt die.selbe auch, wenn deren zu viel ist und das Wasser stillesteht, von freyen Stücken zu Boden und verhärtet sich all«mählich, und nimmt verschiedene Gestalten an, so daßman diesen Tophstein rund, kegelförmig, röhncht, und zu-gleich entweder dichte oder porös findet. In den warmenBädern wird dergleichen Materie vornehmlich abgesetzet,und man kann in Ansehung ihrer Bestandtheile so viel Ar.ten davon machen, als man Unterschiede an derselbenwahrnimmt. Die Farbe dieser Tophsteine ist weis, grau,gelb, röthlich, grünlich, oder schwarz. In Finnland fin-der sich ein Tofuö, worunter Wasserbley gemischet ist, undwomit man schreiben kanir. Viele Tofsteine sind eisen»schüßig. Auf dem Meergrunde wird hin und wieder auchTofstein abgesetzet. Und es sitzen sowohl in diesem, alsbisweilen in dem auf der Oberfläche erzeugten allerhandConchylien, Holz, Stroh, Stengel und Abdrücke vonBlättern und Schilf: dergleichen z.E. bey Weimar, Greis,sen, Sangerhauftn uird Pnrmont gefunden wird. Man-cher Tufstein ist so feste, daß er einige Politur annimmt.
§. 58.
Tropfstein, Sinter, StslskUie«, 8tslsxmitr,, 8tirig lallll»s. lgpiilcz, Loneretuin elementi serei /H».
Tropfstein wird derjenige Tofus genennk, welcher in dertust aus dem herabtröpfelnden Wasser sich erhärtet. DieFigur desselben ist sehr mannichfaltig. Viele Stücken se-hen den Eißzapfen gleich, andere nehmen bald diese, baldjene Gestalt an. An den Eißzapfen bemerket man, daß
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