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Schwefelichte Körper.
siungen, und nennt z. E. die in Schiefer befindlichen Kies,klumpen, Hieken; und die Kieskugeln, Srrahlsteine.
§. 8 «
Anmerkungen vom Kie«.
Ich kann den Kies nicht verlassen, bevor ich nicht nochverschiedenes zu seiner Natur gehöriges in folgenden Anmer-kungen beygebracht habe:
1) ?vrites hat seine Benennung vom Feuer, weil ermit Stahl Feuer schlägt, und weil die feuerspeyenden Ber-ge und heißen Bäder ihre Feuernahrung vornehmlich da-von erhalten. Je mehr aber der Kieö Kupfer hat, destoweniger Funken giebt er; und ein arsenicalischer hat auchdiejenige Kraft nicht, die ein Schwefelkies hat.
2) Obwohl das Wort Kies bey allen Bergleuten inDeutschland im Gebrauche ist; so wird es doch nicht über-all von den sehr kupferhaltigen, auch nicht von den sehrarsenicalischen gebrauchet. In Freyberg z. E. wird jenesKupfererz, dieses Mißpickel genennt, und also das WortKies, gar weggelassen. Auf dem Harze hingegen werdenauch die allerreichsten Kupfererze mit dem Kiesnamen bele-get und Kupferkiese genennt.
z) Alle Kiese von Klüften und Gängen haben etwasKupfer bey sich.
4) Alle Kiese, die Schwefel halten, lassen auch Vitriolaus sich bringen, und alle die Vitriol geben, müssen Schwe-fel haben. Nur ist zu merken, daß die Schwefelnuhungvorhergehen muß; denn wenn der Kies einmal auf Vitriolvorgerichtet worden, so ist kein Schwefel daraus zu brin-gen. Es will also der von einigen gemachte Unterschied inSchwefel - und Vitriolkies« im Grunde nichts sagen; obMan ihn wohl zuweilen kann gelten lassen: Wie es dennz. E. zum Geyer zweyerley Kieöartcn giebt, die eine vonJohann Georgenstadt , und die andere von der Kiesgrubezum Geyer selbst; aus beyden kann Schwefel getrieben wer-den,