Bergpechichte Körper. zrz
man dergleichen in einer öden Grube im Osmundberge inDahlien finde, wo es in kleinen Drusenlöchern im Kalk-stein, so, wie der Harz in Fichten sitzt'*). Das zähe undpechartige ist auf Okeöra, auf dem todten Meere, und inIndien häufig anzutreffen. Das letztere bringen die Hol-länder heraus; man zweifelt aber, ob es ganz natürlichsey. Die Persianer bedienen sich des Bergöls in den Lam-pen , und zum Firniß. Es kann auch in der Artilleriegebraucht werden. Der Bergtheer thut die gleichen Dien-ste, wie der Wagentheer, und die Persianer brauchen ihnauch an statt des Lichts. Alle mit dem Bergöle beschmiertefeste Körper sollen auf dem Wasser brennen, ohne daß siedavon ausgelöschet werden. Man saget auch, daß dieNaphtha das Gold aus dem Aqua regie an sich ziehe, undes aufgelößt behalte. Ich zweifle aber hieran so lange, bisich es selbst werde versuchet haben.
§. ».
Feste bergpechichte Ktrper. -
Unter den festen bergpechichten Körpern sind die trock-nen bituminösen Mineralien zu verstehen, welcbe so vielbergpechichtes Wesen bey sich führen, daß sie wirklich davonins Brennen gerathen. Man schließt also hier-von den Saustein und andere Fossilien aus, welche zwarmit einem bituminösen Wesen beschwängert sind, jcdennochaber so viel nicht bey sich haben, daß sie brennen könnten.Nach der obigen Tabelle und systematischen Eintheilung derentzündlichen Körper habe ich also erstlich von puren Erd-harzen, hernach von bituminösen Erden und Steinen, undendlich von bituminösen Vegetabilien zu handeln.
§. iZ.
Pure Erdharze.
Der Name Erdharz wird zwar überhaupt allen berg-pechichten Körpern beygeleget, sie mögen flüßig oder trocken
T z seyn,
>,) Vers. einer neuen Mineralogie, Su>7-