z6r Von Metallen
zutreffen. Sie halten zwar insgemein nur Zinn- oder Eisen«stein, oder beydes zugleich, und zum wenigsten ist nochkein Seifenwerk, welches aus lauter Geschieben besteht,auf andere Metalle rege worden: allein es hat noch nie-mand sich die Mühe genommen, die ganze obere Erde umder Geschiebe willen in ihren verschiedenen Lagern zu durch-suchen ; und es können daher noch mancherley Arten der-selben verdeckt liegen, die wir noch nicht kennen.
Die Flöhgänge können ebenfalls keinen andern Ursprungals von der Sündfluth haben. Die im Sandstein, Kalk-stein, Mergelstekn und Schiefer, welche insgemein daöBcstandwesen der Flöhe ausmachen, befindlichen Kräuter,Hölzer, Knochen, Muscheln, Schnecken und Fische sindkeine Naturspielc, oder ohngefehre Bilderchen, sonderntheils wirkliche Körper, theils Abdrücke derselben, welchein diese unterirdische Gegenden aus andern Naturreichenhinweggeführec worden. Und wie diese so tief verschüttetenKörper ganz unstreitig die Sündfluth zu ihrer Ursache ge-habt, also müssn wir auch von ihren Müttern, die sie tra-gen und aufgenommen haben, und die ein jeder für zusam-mengebackenen Sand und verhärtete Erden halten muß,bekennen, daß sie von der Sündfluth zusammen geschleppetworden. Daher wir auch ferner dem kupferkiesigem unddem manchmal mit untergeschobenen Eisenkieß-Flöhwerk,welches in, über, und unter den versteinerten Sündfluths-Überbleibseln, da liegt, seine Entstehung nicht von derSchöpfung, sondern von der Sündfluth herleiten. In-dessen wollen wir nicht alle Flöhe der Sündfluth zuschreiben:denn einige derselben mögen sich wohl aus sich selbst so wohlvor, als nach der Sündfluth ergeben haben; und wir ver-muthen solches vornehmlich von den gemsigen, knauerigen,und allen denjenigen Bänken, welche mit dem tiefer unter-liegenden Gestein einerley sind.
Nun können wir auch fragen, ob die Natur noch bisauf den heutigen Tag fortfahrt, Erze zu erzeugen? Wir
können