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Handbuch der Mineralogie / von Joseph Bonavita Blank
Entstehung
Seite
343
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b vulkanischer Schwefel, fr. Soufre natifvolctmique-.

Ft j. Schwefelgelb, meist mit vielem Grau ge-mischt. Gest. Derb, geflossen, tropfsteinartig, zeitig,zerfressen, blasig, durchlöchert, ungestaltet, zuwei-len als rindenartiger Ue berzug , auch in zarten spia-sigen und nadelformigen Krystallen und 3seit. Py?ramiden, Gl Geringer als beym gemeinen. Br,Uneben, vom kleinen Korn, zuweilen fasrig.

U, K. Meist nur durchscheinend; im übri-gen dem gemeinen Schwefel gleich.

feig. K. Unterscheidet sich vorzüglich-vorn ga-miinen SJ)"ejtt durch die mehr graue Farbe, gerin-gei'n Glanz , weniger Durchsichtigkeit. Könnt ermit Lava vor, so- ist dies für ihn ein empyrischesUnterscheidungszeichen,

Vork. Italien , ^icilien , Island , Archipelagus,Java , Teneriffa , Grönland , Westindiern Lntstentdurch Sublimation in den Kratern der feuersptienrtenBerge; kommt auch 4 in Lava und, basaltischer»Mandelsteia* vor. *

Gtlr. Wie bey dem gemeinen_Sch»ve£el.

" II. Erdharz - Ordnung.

1, Erdöl .

et. Naphta , * fr. Bitiime liquide hlanchdtre.

F«. Graulichweifs , gelblichgrau, weingelb,byaeintnroth, .Gl. Fettiggliinzend.

Sp. Scb». 0,708. llrisson. Schwimmend,

Bett. Wahrscheinlich Kohlen- Wasser- undSauerstoff.

* Von den Türken, welche es Kcra-naphti nannten.Man nennt es auch vtoblnecbendet Erdöl oderSteinöl , weil es meist aus der Erde auchzwischen Steinen hervorrjuillt, und einen, etwasangenehmeren Geruch hat, als die folgende Art.