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Handbuch der Mineralogie / von Joseph Bonavita Blank
Entstehung
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368
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3«8

V. Diamant - Ordnung.

12. Diamant.*

Fa. Weift , grau , gelb , grün , blau , rotb,braun, schwarz von verschiedener Abänderungdieser Farben, auch farblos und wasserklar. Gest.Eckige und rundliche Kürner, in Oktaedern, 4-und 6»eit. Säulen, einfachen und doppelten jseit.Pyramiden krystallisirt, auch in Zwillingskrystallen,lose und eingewachsen» Gl Innen starkglänzendDiamantglanz. Br. Geradblättrig.

Sp. Scbw. 3,5185'353. Hauy. Nicht sonderlichschwer.

Beit. Reiner Kohlenstoff.

U. K. Bruchstücke scharfkantig; durchsich-tig oft nur durchscheinend; hart im buchstenGrade; ritzt nicht hur, sondern schneidet auchdas Glas, und wird von der englischen Feile nichtangegriffen ; nicht sonderlich schwer zerspreng-bär ? bricht das Licht nur einfach aber sehtstark ; phosphorescirt im Dunkeln , wenn er vor-her der Sonne oder der Wärme aufgesetzt war,oder elektrisirt wurde; gerieben wird er positivelektrisch.

Verg. K. Unterscheidet sich von dem Zirkon durchden Bruch und durch die Härte; von allen übrigenEäelfttiuen durch die Härte und den ihm eigenenDiamantglanz.

Vork. Ostindien, Persien u. s. w. Meist inaufgeschweiNtnten Gebirge , im Sande und an denUfern der Flüsse.

* Die Benennung 19t von dem griechischenAdaraas (indonntus, unbezwinglioh) hergeleitetund bedeutet so viel als indoniitus, unbezwing-lich. Für die Ghemiker neuerer Zeit hat er dieEigenschaft der Lntezwingtichkeit verloren, in-dem er durch einen hohen Feuersgrad als koh-lenstoffsaures Gas verflüchtiget werden kann.