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V. Diamant - Ordnung.
♦ 12. Diamant.*
Fa. Weift , grau , gelb , grün , blau , rotb,braun, schwarz von verschiedener Abänderungdieser Farben, auch farblos und wasserklar. Gest.Eckige und rundliche Kürner, in Oktaedern, 4-•und 6»eit. Säulen, einfachen und doppelten jseit.Pyramiden krystallisirt, auch in Zwillingskrystallen,lose und eingewachsen» Gl Innen starkglänzend —Diamantglanz. Br. Geradblättrig.
Sp. Scbw. 3,5185'—353. Hauy. Nicht sonderlichschwer.
Beit. Reiner Kohlenstoff. “
U. K. Bruchstücke scharfkantig; — durchsich-tig oft nur durchscheinend; — hart im buchstenGrade; — ritzt nicht hur, sondern schneidet auchdas Glas, und wird von der englischen Feile nichtangegriffen ; — nicht sonderlich schwer zerspreng-bär ? — bricht das Licht nur einfach aber sehtstark ; — phosphorescirt im Dunkeln , wenn er vor-her der Sonne oder der Wärme aufgesetzt war,oder elektrisirt wurde; — gerieben wird er positivelektrisch.
Verg. K. Unterscheidet sich von dem Zirkon durchden Bruch und durch die Härte; von allen übrigenEäelfttiuen durch die Härte und den ihm eigenenDiamantglanz.
Vork. Ostindien, Persien u. s. w. Meist inaufgeschweiNtnten Gebirge , im Sande und an denUfern der Flüsse.
* Die Benennung 19t von dem griechischenAdaraas (indonntus, unbezwinglioh) hergeleitetund bedeutet so viel als indoniitus, unbezwing-lich. Für die Ghemiker neuerer Zeit hat er dieEigenschaft der Lntezwingtichkeit verloren, in-dem er durch einen hohen Feuersgrad als koh-lenstoffsaures Gas verflüchtiget werden kann.