39 °
14. ftothgiltigerz.* fr. Argtnt antimonie sufyfuri 011 Argent rouge.
a. dunkles Roth gütiger z.
Fa. Zwischen bleigran und koschenillroth, demeisenschwarzen sieb nähernd. Get. Derb, einge-sprengt , gemein und baumfonnig angeflogen,krystalüsirt in 4» 6- gseitigen Säulen, und in 6*ei-tigen Pyramiden, Gl. Aussen glänzend oder stark*glänzend , innen meist vvenigglänzend auch nurschimmernd — Uiamantglanz, der in den halbme-tallischen oder metalhachen Glanz übergeht. Br+Uneben, auch mu j ch!ich , selten versteckttdättrig.
* Sp. Schur. 5,5037. Brisson. Schwer.
Bet. 0,60 Silber, 0,27 Arsenik, o,»3 Schwefel.JJergmanri.
U. K. Meistens wenigstens an den Kantendurchscheinend ; der Strich kochenillroth und glan-zender;— weich;— läst vor dem Löthrohre eiaSilberkorn zurijek.
Ueh. Geht in das Sprödglanzer» und in diefolgende Art über.
Yerg. K. Un erseheidet sich vom dichten QueckeSilber lehere>z. Dieses hat nicht Diamantglanz, gros-sere Schwere, und last vor dem Lythrohre keinSilberkorn zurück; vom Ztnno‘er t dieser giebteinen scharlachrothen Strich, und auf das Pa-pier gestrichen einen rotben Streifen , nicht aberdas Bothgiltigerz ; von dem geschmeidigen G tanzet zdurch den koschenillrothen Strich, und dals sidjdas Glanzerz schmieden und hämmern lälst.
York. Salzburg , Bühmen, Harz , Obersachsen,Nassau Sehlesien, Fürstenberg , Dauphine, Königs berg , Siebenbürgen , Ungarn , Amerika u. s. w. AufGingen, besonders im Gneis- Porphyr- und Grau-wackengebirge. Seine Begleiter sind geschmeidigesund sprödes Glander z, Weilsgiltigerz, Bleiglanz, tisen-und Kupferkies, spätigeu Eisenstein, Bleuue, Glanz»
t Ratb von der Farbe, gütig anstatt reichhaltig.