Buch 
Handbuch der Mineralogie / von Joseph Bonavita Blank
Entstehung
Seite
454
JPEG-Download
 

454

fettglanzenden Strich; färbt stark ab; fühltsich mager an ; liäugt sich stark an die Zunge; das Wasser saugt sie begierig ein, und wirdlangsamer von ihrn erweicht, als der Töpferthon.

Vtrg. K. Unterscheidet sich vom l'öpfertbone ,dieser wird durch den Strich glänzend , ist etwasfettig anzufühlen, und erweicht geschwinder imWasser; vom ockrigen Brauneisensteine, dieser hängenicht so an der Zunge, wie die Umbra, giebt auchkeinen glänzenden Strich,

Vork. Westphalen, Jülich, Kölln, England, Ita-lien , Schweden u. s. w. Im Köllnischen in Lagern,in welchen sich Geschiebe von (^uarz und Jaspis ,nebst Holzstämmen und Braunkohlen befinden.

Gtbr. Wird als Farbe benutzt zu Wasser - undGelmahlerey, gebrannt zu Pastellfarben, zum Hand-schuhe - und Lederfärben. Die Holländer mischeneie unter den Scbnupftoback , der Toback wird da-durch höher in der Farbe , und bleibt länger frisch,wird weniger reizend, und ist unschädlich.

47 . Ra unzis enstein fr. Fer &xyde terretcx .a. Morasterz. * fr. Mine dez Marals.

Ta. Lichte gelblichbraün. Gest. Derb, in Kör-nern von verschiedener Gröfse, in durchlöchertenatumpfeckigeu Stücken, knollig, krustenartig, un-gestaltet. Gl. Aussen und innen matt. Br. Erdig,

Sp.Scbip. 3,3283. Kopp. Nicht sonderlich schwer.

Test. Es enthält wahrscheinlich 0,20025 Eisennnd Posphorsäure,

V. K, Weich, meistens schon völlig zerreiblich; färbt ziemlich stark ab; fühlt sich mager an.

Utb. Gellt in die beyden folgenden Arten über,

Verg. K. Unterscheidet sich vom ockrigen Braun-»ittnsieine meistens durch die besonderen Gestalten.

Vork. Seeland, Lausitz, Niedersachsen , Schle-sien.

* Von seinem Vorkommen in Morästen.