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Handbuch der Mineralogie / von Joseph Bonavita Blank
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508
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5°8 -

c. dichtes Graubraunsteinerz.

Fd, Wie die vorigen Arten. Gest, Derb, einge-eprengt, knollig , traubig , nieren - standen - undbaumförmig. Gl. Der äussere Glanz zufällig, innenschimmernd vom Metallglanze. Br. Uneben, verlauftsich theils ins ebene, theils ins flachniuscliliche.

Sp. Scbw. 4,073. Vauq. Schwer.

Best, 35 Hellgelblichbraunes. Braunstein - t 8schwärzlichbraunes .Eisenoxyd , 33 - 37 Sauerstoff,7 Kalk.-mit Talkerde Eisen - und Braunsteinoxyd,4 Baryt - 3 Kieselerde Cordier und Baunier.

U. K. Beym Striche bleibt es fast unverändertin der Farbe, nämlich schwärzlich ; färbt gerie-hen mehr oder weniger ab ; halbhart;leichtzersprengbär ; der Strich ist matt.

Vtr%, K. Unterscheidet sich vom dichten Eisen-glanze, dieser giebt einen dnnkeljcirschrothen Strich,und wenigstens gepulvert zieht ihn der Magnet an;vom dichtest Scbasurzeisensteine, dieser giebt einenrnetallischglänzenden - das dichte Braunst, einenmatten Strich ; vom dichten Brauneisensteine , dieserhat eintn gelblichbraunen- das dichte Braunst, ei-nen schwärzlichen Strich.

Fork. Bayern, Böhmen, Henneberg , Chursach- sen , Thüringen , Kärnthen , Frankreich , England,Norwegen , Siberien u. s. w. Die drey vorigen Ar-ten des Graubraunsteinerzes brechen gewöhnlichauf einer Lagerstätte, theils auf eigenen, theils aufRotheisensteingängen. Roth - und Brauneisenstein,erdiges Gra*ubraunsteinerz, auch Quarz, Baryt, zu-weilen Thonstein u. s. w. begleiten dieselben.

d. erdiges Graubraunsteinerz. *

Fa. Braunlichschwarz, schwärzlichbraun, seltnersich ins stahlgraue ziehend, auch von einer .Mittel-färbe zwischen stahlgrau und eisenschwarz. Gest.XJerb, eingesprengt, baumfürmig apgefiogen. Gl, In-

* Wird auch Wad genennt.