von ungeheurer Hohe erscheint, Alptnkalhtttn gt*nennt.
B. Zweyte Flötzkalkfcrmation.
a) Rauchvackt. Sie ist meistens gelblichgrau,bisweilen raucbgrau, porös und blasig. Ihre Bla-•enräume enthalten zuweilen krystallisirten Kalk«spath, öfterer aber einen feinerdigen Kalk oderMergel , am seltensten Schaumerde, b) Höblenkalk -ttein’ Dieser hat'gewöhnlich eine hellgraue Farbe,findet sich meistens in unterirdischen Höhlen, inwelchen sich viele Tropfsteine oder Stalactitenvon verschiedener Form und Farbe erzeugen; auchfindet sich daselbst eine grofse Menge von Zoolithenin Gestalt von Knochen , als Wirbelbeinen, Zähnen,Hibben und Kohreubeinen von zum Theil nochunbekannten Thieren , welche zuweilen mit Tropf»steinmasse incrustirt, aber nie durchdrungen oderganz calcinirt sind. Vorzüglich häufig finden sichdie Zoolithen in der Muggendorfer und Gailen»zeutcr Höhle.
C. Dritte Flötzkalkformation.
yüngtrtr Fldukalk . Dieser ist der gemeine dichteKalkstein , welcher in dem orykt. Theile aufgeführtwurde. Doch ist der Wechsel mehrerer lebhaftenFarben bey dem Flötzkalksteine eine Seltenheit,ausser der gelblich- bläulich- und aschgrauen istkeine Farbe ganz gewöhnlich und häufig , seltenerdie blafsgeibe und dunkelröthe. Kalkspath, seltnerBraunspath in schmalen Trümmern durchschneidenihn häufig. Zuweilen liegen in ihm Nieren, Plat-ten, Kugeln und derbe Stücke von Horn-und Feuer-steine, welche für ihm charakteristisch sind. End-lich führt er auch, obwohl selten, metallische Ein-mengungen von Bleiglanz, Kupfer - und Schwefel-kies , körnigen Thoneisensteine (Bohnerz), Eisen-ocker-, auch ßraunsteindendriten. Ausnehmendzahlreich sind die Versteinerungen , welche demjungem Flötzkalksteine eigen sind, den man daherden Muschelkalk nennt. — Die ältere Formation istausgezeichnet erzführend , besonders der bitunnui#Mcrgelcchkiefer.