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Handbuch der Mineralogie / von Joseph Bonavita Blank
Entstehung
Seite
573
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von ungeheurer Hohe erscheint, Alptnkalhtttn gt*nennt.

B. Zweyte Flötzkalkfcrmation.

a) Rauchvackt. Sie ist meistens gelblichgrau,bisweilen raucbgrau, porös und blasig. Ihre Bla-enräume enthalten zuweilen krystallisirten Kalk«spath, öfterer aber einen feinerdigen Kalk oderMergel , am seltensten Schaumerde, b) Höblenkalk -ttein Dieser hat'gewöhnlich eine hellgraue Farbe,findet sich meistens in unterirdischen Höhlen, inwelchen sich viele Tropfsteine oder Stalactitenvon verschiedener Form und Farbe erzeugen; auchfindet sich daselbst eine grofse Menge von Zoolithenin Gestalt von Knochen , als Wirbelbeinen, Zähnen,Hibben und Kohreubeinen von zum Theil nochunbekannten Thieren , welche zuweilen mit Tropf»steinmasse incrustirt, aber nie durchdrungen oderganz calcinirt sind. Vorzüglich häufig finden sichdie Zoolithen in der Muggendorfer und Gailen»zeutcr Höhle.

C. Dritte Flötzkalkformation.

yüngtrtr Fldukalk . Dieser ist der gemeine dichteKalkstein , welcher in dem orykt. Theile aufgeführtwurde. Doch ist der Wechsel mehrerer lebhaftenFarben bey dem Flötzkalksteine eine Seltenheit,ausser der gelblich- bläulich- und aschgrauen istkeine Farbe ganz gewöhnlich und häufig , seltenerdie blafsgeibe und dunkelröthe. Kalkspath, seltnerBraunspath in schmalen Trümmern durchschneidenihn häufig. Zuweilen liegen in ihm Nieren, Plat-ten, Kugeln und derbe Stücke von Horn-und Feuer-steine, welche für ihm charakteristisch sind. End-lich führt er auch, obwohl selten, metallische Ein-mengungen von Bleiglanz, Kupfer - und Schwefel-kies , körnigen Thoneisensteine (Bohnerz), Eisen-ocker-, auch ßraunsteindendriten. Ausnehmendzahlreich sind die Versteinerungen , welche demjungem Flötzkalksteine eigen sind, den man daherden Muschelkalk nennt. Die ältere Formation istausgezeichnet erzführend , besonders der bitunnui#Mcrgelcchkiefer.