Der Kalktuf scheint sich daher von dem Fjötzkalk-,steine hauptsächlich zu unterscheiden, dafs er nur.in aufgeschwemnUen Gebirgsarten vorkommt, undnur verkalkte Schijeckchen etc. einschlietst. — Vondem Kalktufe überhaupt sind die, Kennzeichen iuder Oryktognosie angegeben..
6. Travertino.
Der Travertino begreift die Anhäufungen vomsintrigen Kalksteine unter sich , welche durch kalk-manchesmai auch durch metallhaltige Käthe oder(Quellen , die llieils kait, theils heils sind, • zbge-'setzt oder nieilcrgeschkgen wurden und noch wer-'den. Sieh das mehrere hievon im orykt.Theile. —Zu dem Travertino gehören vorzüglich diejenigen,welche in Italien bey Rom , Tivoli etc. Vorkommen;auch der Kalksinter von Wiesbaden , von Karlsbad in Böhmen , |von flalsfurt in Franken u. s. w.
Pünfle Krasse.
Vulkanische Gebirgsarten. fr. Rockes volcani-Iqims.
Die vulkanischen Gebirgsarten haben ihre der-,malige Gestalt und Ansehen biois dem Feiier zuverdanken, und tragen unverkennbare k.-eikmaleeiner erlittenen mehr oder weniger starken Feuer-wirkung an sich, welche in einem, trockenen, auf-gerissenen blasigen und schwammigen Ansehen be-stehen. Ihre ünt-tehung scheint in eine spätereZeitepoche zu fallen , als die Bildung der Ur - undFlötzgebirge, indem das vulkanische Feuer keineneue Fossilien erzeugt, sondern die Fossilien blofsverändert und umgebiidet wieder giebt. *— Zu denvulkanTcheu Gebirgsarten geuören erstens diejeni-gen , welche schon vorher dort , wo sie gefundenwerden, zugegen waren, und in der Folge durchentzündete oteinkohlenflötze (Lidbrände) mehr oderweniger verändert wurden, und diese heissen pseiido-tiulkauiscbe Gehngiaiien. Sie kommen an dem Orte,wo sie sich finden, in weil geringerer Verbreitung vor,als die folgenden. Zweitens tue ächtvulkamscben Gt -