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Handbuch der Mineralogie / von Joseph Bonavita Blank
Entstehung
Seite
583
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Der Kalktuf scheint sich daher von dem Fjötzkalk-,steine hauptsächlich zu unterscheiden, dafs er nur.in aufgeschwemnUen Gebirgsarten vorkommt, undnur verkalkte Schijeckchen etc. einschlietst. Vondem Kalktufe überhaupt sind die, Kennzeichen iuder Oryktognosie angegeben..

6. Travertino.

Der Travertino begreift die Anhäufungen vomsintrigen Kalksteine unter sich , welche durch kalk-manchesmai auch durch metallhaltige Käthe oder(Quellen , die llieils kait, theils heils sind, zbge-'setzt oder nieilcrgeschkgen wurden und noch wer-'den. Sieh das mehrere hievon im orykt.Theile.Zu dem Travertino gehören vorzüglich diejenigen,welche in Italien bey Rom , Tivoli etc. Vorkommen;auch der Kalksinter von Wiesbaden , von Karlsbad in Böhmen , |von flalsfurt in Franken u. s. w.

Pünfle Krasse.

Vulkanische Gebirgsarten. fr. Rockes volcani-Iqims.

Die vulkanischen Gebirgsarten haben ihre der-,malige Gestalt und Ansehen biois dem Feiier zuverdanken, und tragen unverkennbare k.-eikmaleeiner erlittenen mehr oder weniger starken Feuer-wirkung an sich, welche in einem, trockenen, auf-gerissenen blasigen und schwammigen Ansehen be-stehen. Ihre ünt-tehung scheint in eine spätereZeitepoche zu fallen , als die Bildung der Ur - undFlötzgebirge, indem das vulkanische Feuer keineneue Fossilien erzeugt, sondern die Fossilien blofsverändert und umgebiidet wieder giebt. * Zu denvulkanTcheu Gebirgsarten geuören erstens diejeni-gen , welche schon vorher dort , wo sie gefundenwerden, zugegen waren, und in der Folge durchentzündete oteinkohlenflötze (Lidbrände) mehr oderweniger verändert wurden, und diese heissen pseiido-tiulkauiscbe Gehngiaiien. Sie kommen an dem Orte,wo sie sich finden, in weil geringerer Verbreitung vor,als die folgenden. Zweitens tue ächtvulkamscben Gt -