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Zweiter Band.
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objectiver Sinnesart geleitet, durch Dichtung und Kunstphanlasiereich verschönert, hat dos ionische Leben überall,>vo es in den Pflanzstädten verbreitet war, die wohlthäti-gen Keime sortschreitender Bildung ausgestreut.

War dem Charakter der griechischen Landschaft^der eigenthümliche Reiz einer innigen Ncrschmclzung des Festenund Flüssigen gegeben, so mußte die Gliederung der Ländcr-sorm, welche diese Berschmelzung begründet, auch früh dieGriechen zu Schifffahrt, zu thätigem Handelsverkehr undzu der Berührung mit Fremden anreizen. Auf die See-herrschaft der Creter und Rhodier folgten die, freilich an-fangs auf Menschenraub und Plünderung gerichteten Crpe-ditionen der Samier, Phocäer, Taphier und Thesprolen.Die Hesiodische Abneigung gegen das Seelcben bezeugt wohlnur eine individuelle Ansicht oder die schüchterne Unkundein der Nautik bei anfangender Gesittung im Festlande vonHellas. Dagegen haben die ältesten Sagengeschichten undMvthen Bezug auf weile Wanderungen, auf eine weiteSchifffahrt, eben als erfreue sich die jugendliche Phantasiedes Menschengeschlechts an dem Contraste zwischen denidealen Schöpfungen und einer beschränkten Wirklichkeit;so die Züge des Dionysuö und Hercules (Melkarth im Tem-pel zu Gadeira), die Wanderung der Jo^, des oft wiedererstandenen Aristeas, des Hyperbvreischeu WundermannesAbaris, in dessen leitendem Pfeile^ man einen Compaß zuerkennen gewähnt hat. In solchen Wanderungen spiegelnsich gegenseitig Begebenheiten und alte Wcltansichten; jadie fortschreitende Veränderlichkeit der letzteren wirkt ausdas Mythisch-Geschichtliche zurück. In den Irrfahrten dervon Troja zurückkehrenden Helden ließ Aristonikus den