einige nicht auf uns gekommene Fragmente des MarinuöTyriuS benutzt werden konnte» ,J3 .
Von der langen Reihe vorzüglicher Geographen, welchedie arabische Litteratur uns liefert, ist es genug die äußer-sten Glieder, El-Jstachri^ und Alhassan (Johannes Leo ,den Afrikaner), zu nennen. Eine größere Bereicherung hatdie Erdkunde nie auf einmal vor den Entdeckungen der Por-tugiesen und Spanier erhalten. Schon fünfzig Jahre nachdem Tode des Propheten waren die Araber bis an dieäußerste westliche Küste von Afrika , bis an den HafenAssi, gelangt. Ob später, als die unter dem Namen derAlmagrurin bekannten Abenteurer das tonolirosum
beschifften, die Inseln der Guanschen von arabischen Schiffe»besucht worden sind, wie mir lange wahrscheinlich war, istneuerdings wieder in Zweifel gezogen worden.^ Die großeMasse arabischer Münzen, die man in den Ostsee -Ländernund im hohen Norden von Scandinavien vergraben findet,ist nicht der eigenen Schiffahrt, sondern dem weit ver-breiteten inneren Handelsverkehr der Araber zuzuschreiben.^
Die Erdkunde blieb nicht auf die Darstellung räum-licher Verhältnisse, auf Breiten- und Längenbestimmun-gen"', wie sie Abul-Haffan vervielfältigt hat, auf Be-schreibung von Flußgebieten und Bergketten beschränkt; sieleitete vielmehr das mit der Natur so befreundete Volk aufdie organischen Erzeugnisse des Bodens, besonders auf dieder Pflanzenwelt. Der Abscheu, welchen die Bckenner deSIslams vor anatomischen Untersuchungen hatten, hindertesie an allen Fortschritten in der Thiergeschichte. Sie be-gnügten sich für diese mit dem, was sie aus Uebersetzun-gen des Aristoteles^ und Galenus sich aneignen konnten;