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bundene. Es liegt nicht in der Bestimmung des mensch-lichen Geschlechts, eine Berfinsterung zu erleiden, die gleich-mäßig das ganze Geschlecht ergriffe. Ein erhaltendesPrincip nährt den ewigen Lebensproceß der fortschreitende»Vernunft. Die Epoche des Eolumbuö erlangte nur deö-balb so schnell die Erfüllung ihrer Bestimmungen, weilbefruchtende Keime von einer Reihe hochbegabter Män-ner ausgestreuet worden waren, die wie ein Lichtstreifendurch das ganze Mittelalter, durch finstere Jahrhundertehindurchgeht. Ein einziges derselben, daS dreizehnte, zeigtunS Roger Baco, Nicolauö Scotus, Albert den Große'»,Vincentius von BcauvaiS. Die erweckte Geistcsthätigkeittrug bald ihre Früchte in Erweiterung der Erdkunde. AlsDiego Ribero im Jahr 1525 von dem geographisch-astro-nomischen Eongreß zurückkam, welcher an der Puente deCaya nahe bei Uelvcs zur Schlichtung der Streitigkeitenüber die Grenze zweier Weltreiche, der portugiesischen undspanischen Monarchie, gehalten wurde, waren schon dieUmrisse des Neuen Continents von dem Feuerlande bis andie Küsten von Labrador verzeichnet. Auf der westlichenSeite, Asien gegenüber, waren die Fortschritte natürlichlangsamer. Doch war Rodriguez Eabrillo 1543 schon nörd-licher als Monterey vorgedrungen; und wenn auch diesergroße und kühne Seefahrer seinen Tod in dem Canal vonSanta Barbara bei Neu-Ealifornien fand, so führte derSteuermann der Erpedition, Bartholomäus Ferreto, dochdie Erpedition bis 43° der Breite, wo Bancouver's Vor-gebirge Orford liegt. Die wetteifernde Thätigkeit der Spa-nier, Engländer und Portugiesen, auf einen und denselbenGegenstand gerichtet, war damals so groß, daß ein halbes