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dauernd wirksamer gewesen ist als das, was man ihm voneigenen Erfindungen mit mehr oder minderem Reckte zuge-sckriebcn hat. Zum Selbstdenken erweckend, rügte er strengden blinden Autoritätsglauben der Schule; doch, weit davonentfernt sich nicht um das zu kümmern, was das griechischeAlterthum erforscht, pries er gleichzeitig gründliche Sprach-sünde", Anwendung der Mathematik und die Scientia ex-perimentalis, der er einen eigenen Abschnitt des Opusmajus gewidmet hat". Von Einem Pabste (Clemens IV )gesckützt und begünstigt, von zwei anderen (Nikolaus 111 undIV) der Magie beschuldigt und eingekerkert, hatte er diewechselnden Schicksale der großen Geister aller Zeiten. Erkannte die Optik des Ptolemäus " und das Almagest . Daer den Hipparch immer, wie die Araber, Abraris nennt,so darf man schließen, daß auch er sich nur einer aus demArabischen Herstammenden lateinischen Uebersetzung be-diente. Neben Bacon's chemischen Versuchen über brenn-bare crplodirende Mischungen sind seine theoretisch-op-tischen Arbeiten über die Perspective und die Lage des Brenn-prinktes bei Hohlspiegeln am wichtigsten. Sein gedanken-volles Großes Werk enthält Vorschläge und Entwürfe zumöglicher Ausführung, nicht deutliche Spuren gelungeneroptischer Erfindungen. Tiefe des mathematischen Wissensist ihm nicht zuzuschreiben. Was ihn charakterisirt, istvielmehr eine gewisse Lebhaftigkeit der Phantasie, derenungemessene Aufregung bei den Mönchen des Mittelaltcrsin ihren naturphilosophischen Richtungen durch den Eindruckso vieler unerklärter, großer Naturerscheinungen wie durchlanges angstvolles Spähen nach Lösung geheimnißvollerProbleme krankhaft erhöht wurde.