erschien damals nur »och wie eine Fortsetzung des riiuuümagnus (/nt'/ag xoXnog) dcö Ptolemätis, dem der gol-dene ChersoneS vorlag, während sein östliches Ufer Eat-tigara und das Land der Einen (Thinen) bilden sollte.Hipparchs phantastische Hypothese, nach welcher diese öst-liche Küste des Großen Busens sich an den gegen Morgenweit vorgestreckten Theil deS afrikanischen Kontinents Tsanschloß und so aus dem indischen Meere ei» gesperrtesBinnenmeer machte, war glücklicherweise im Mittelalter,trotz der Anhänglichkeit an die Aussprüche deS Ptolemäns,wenig beachtet worden; sie würde gewiß auf die Richtunggroßer nautischer Unternehmungen einen Nachtheiligen Ein-fluß ausgeübt habe».
Die Entdeckung und Beschiffung der Südsee bezeichnensür die Erkenntniß großer kosmischer Verhältnisse eineum so wichtigere Epoche, als durch dieselben zuerst und alsovor kaum viertehalb hundert Jahren nicht bloß die Gestal-tung der Westküste des Neuen und der Ostküste des AltenEontiucntö bestimmt wurde, sondern weil auch, was meteoro-logisch noch weit folgereicher wurde, die numerische Größen-vcrgleichung der Areale des Festen und Flüssigen ausder Oberfläche unseres Planeten nun endlich von den irrigstenAnsichten befreit zu werden anfing. Durch die Größe dieserAreale, durch die relative Vertheilung des Festen undFlüssigen werden aber der Feuchtigkeitsgehalt der Atmosphäre,der wechselnde Luftdruck, die Vegctationökrasl der Pflanzen-decke, die größere oder geringere Verbreitung gewisser Thier-geschlechter und so viele andere allgemeine Erscheinungenund physische Processe mächtig bedingt. Der größere Flächen-raum, welcher dem Flüssigen, als dem das Feste bedeckenden