Hemisphären zeigt in ähnlicher Größe diese Gruppirunggeselliger Pflanzen. 2
Aber die wichtige Zeitepoche der Entdeckungen imErd-raumc, die plötzliche Eröffnung einer unbekannten Erd-hälste hat auch die Ansicht der Welträume oder, wieicb mich bestimmter ausdrücke» sollte, des scheinbaren Him-melsgewölbes erweitert. Weil der Mensch, nach einemschönen Ausdruck des elegischen Garcilaso de la Vcga, inder Wanderung nach fernen Ländern (unter verschiedenenBreitengraden) „Land und Gestirne" gleichzeitig sich ändernsieht 3 , so mußte daS Vordringen zum Aequator an beidenKüsten von Afrika und bis über die Südspitze deö NeuenContinentS den Seefahrern und Landrcifenden jetzt längerund öfter das prachtvolle Schauspiel der südlichen Stern-bilder vorführen, alö es zu den Zeiten deö Hiram und derPtolemäer, zu der der römischen Weltherrschaft und desarabischen Handelsverkehrs im rothen Meere oder in demindischen Ocean zwischen der Straße Bab-el-Mandeb undder westlichen Halbinsel Indiens geschehen konnte. Amerigo Vespucci in seinen Briefen, Vicente Vanez Pinzon, Piga-sctta, der Magellan's und Elcano 'ö Begleiter war, haben,wie Andrea Eorsali auf der Fahrt nach Cochin in Ost-indien, in dem Anfange deö 16ten Jahrhunderts die erstenund lebendigsten Anschauungen deö südlichen Himmels (jen-seits der Füße des Centauren und des herrlichen Stern-bildes des Schiffes Argo) geliefert. Amerigo, litterarischgelehrter, aber auch ruhmrediger alö die anderen, preistnicht ohne Anmuth die Lichtfülle, die malerische Gruppirungund den fremdartigen Anblick von Gestirnen, die um densternarmen Südpol kreisen. Er behauptet in seinem Briese