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Zweiter Band.
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Francker, (1638 und 1639) erkannt hat. Daö Pbänomcnzeigte sich nicht isolirt. Noch in der letzten Hälfte desI7ten Jahrhunderts wurden periodisch veränderliche Sterneim Mcduscnhaupte, in der Wasserschlange und im Schwaneentdeckt. Wie genaue Beobachtungen des LichtwechsclS desAlgol unmittelbar zur Bestimmung der Geschwindigkeit desLichtS dieses Sternes fuhren können, ist in der eben ange-führten Abhandlung von 1842 mit vielem Scharfsinn ge-zeigt worden.

Der Gebrauch des Fernrohrs reizte nun auch zu derernsteren Beobachtung einer Classe von Erscheinungen, vondenen einige wenige auch dem unbcwaffnctcn Auge nichtentgehen konnten. Simon MariuS beschrieb (1612) denNebelfleck der Andromcda, Huygens entwarf (1656) dasBild von dem am Schwerdt des Orion. Beide Nebelkonnten als Typen dienen von einer verschiedenartig, mehroder weniger fortgeschrittenen, Verdichtung der dunstformi-gcn kosmischen Materie. Indem MariuS den Nebelfleck derAndromcda miteinem Kerzenlichte" vergleicht,das mandurch einen halb durchsichtigen Körper betrachtet", bezeichneter durch diese Vcrglcichung sehr passend den Unterschiedzwischen den Nebelflecken überhaupt und den von Galilei untersuchten S t e r n h a u fe n und S t e r n sch w ä r m c n, denPlcjaden und der Krippe im Krebse. Schon im Anfangedes 16tcn Jahrhunderts hatten spanische und portugiesischeSccfabrer, ohne den Vortheil des telescopischen Sehens, diebeiden Magellanischen um den Südpol kreisenden Licht-wolken bewundert, deren eine, wie schon oben bemerkt,der weiße Fleck oder Ochse des persischen AstronomenAbdurrahman Sufi (aus der Mitte des zehnten Jahrhunderts)