Band 
Dritter Band.
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wechselt, wie wie schon im Eingänge dieses Abschnitts be-merkt, von dem 20ten Theil einer Sccnnde bis zu fast 8".Die leuchtenderen Sterne haben großentheilö dabei schwä-chere Bewegung alö Sterne 5ter bis 6ter und 7terGröße. 5 Die 7 Sterne, welche eine ungewöhnlichgroße eigene Bewegung offenbart haben, sind: ArcturuS 1"'(.2",25); a Centuuri 1 (3",58); 6 (i Cassiopcac 6 ,n (3",74);der Doppclstcrn 5 deS EridanuS 5.4 m (4",08); der Doppel-stern 01 des Schwans 5.6 ,n (5", 123), von Besscl 1812 durchBergleichung mit Bradley's Beobachtungen erkannt; ein Sternauf der Grenze der Jagdhunde 7 und deö Großen Bären,No. 1830 des Catalogs der Circumpolarsterne von Groom-bridge 7"' (nach Argelander 6",974); e Indi (7",74) nachD'Arrest d; 2151 l'uppis des Schiffes 6" (7",871). DaS arith-metische Mittel d der einzelnen Eigenbewegungen der Firsterneaus allen Zonen, in welche Mädler die HimmclSkugel ge-theilt hat, würde kaum 0",102 übersteigen.

Eine wichtige Untersuchung über dieVeränderlichkeitder eigenen Bewegungen von Procyon und SiriuS" hatBeffel, dem größten Astronomen unserer Zeit, im Jahr1844, also kurz vor dem Beginnen seiner tödtlichcn, schmerz-haften Krankheit, die Ueberzeugung aufgedrängt:daßSterne, deren veränderliche Bewegungen in den vervoll-kommnctsten Instrumenten bemerkbar werden, Theile vonSystemen sind, welche, vergleichungsweise mit den großenEntfernungen der Sterne von einander, auf kleine Räumebeschränkt sind." Dieser Glaube an die Eristenz vonDoppelstcrnen, deren einer ohne Licht ist, war in Beffel,wie meine lange Correspondenz mit ihm bezeugt, so fest,daß sie, bei dem großen Interesse, welches ohnedies jede