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erschienen nicht immer gleichzeitig; an einigen Orten werde»sie sogar mit dem unbewaffneten Auge erkannt. Die Schätzungder Höhenwinkel fiel allerdings verschieden aus; die sichersteist wohl die von Petit, dem Direetor der Sternwarte zuToulouse . Sie war 1' 45"; und würde, wenn die Erhaben-heiten wirkliche Sonnenberge wären, Höhen von 10000geogr. Meilen geben: das ist fast siebenmal der Durchmesserder Erde, während dieser nur 112»ial im Durchmesser derSonne enthalten ist. Die Gesammtheit der discutirten Er-scheinungen hat zu der sehr wahrscheinlichen Hypothese geführt:daß jene rothen Gestalten Anfwallnngen in der drittenHülle sind; Wolkenmassen, welche die Photosphäre er-leuchtet^" und färbt. Arago, indem er diese Hypothese auf-stellt, äußert zugleich die Vermuthung, daß das tiefe Dunkeldoö blauen Himmels, welches ich selbst auf den höchsten Eor-killeren mit den, freilich noch bis jetzt so unvollkommenenInstrumenten gemessen, bequem Gelegenheit darbieten könnejene bergartigen Wolken des äußersten Dunstkreises der Sonnehäufig zu beobachten.^
Wenn man die Zone betrachtet, in welcher die Sonnen-stecken am gewöhnlichsten gefunden werden (es beschreiben die-selben bloß am 8 Juni und 9 December gerade, und dazuunter sich und dem Sonnen-Aequator parallele, nicht concavoder conver gekrümmte Linien auf der Sonnenscheibe); so isteö gleich charakteristisch, daß sie selten in der Aequatorial-Gegend von 3" nördlicher bis 3" südlicher Breite gesehenwerden, ja in der Polargegend gänzlich fehlen. Sie sindim ganzen am häufigsten zwischen 11" und 15" nördlich vornAequator ; und überhaupt in der nördlichen Hemstphäre häufigeroder, wie Sömmering will, dort ferner vorn Aequator zu setzen