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gewissen Lagen nicht ganz fremd ist; durch die Eigenthümlichkeit,mit der ihre verschiedenartigen Oberflächen daö Sonnenlichtreflectircn. Ob eine schwache Lichtentwickelung in den Planetenselbst die Intensität und Beschaffenheit ihres Lichts modificire,ist ein noch zu lösendes Problem.
4. Reihung der Planeten und ihre Abständevon der Sonne. — Um das bisher entdeckte Planeten-system als ein Ganzes zu umfassen und in seinen mittlerenAbständen von dem Eentralkörper, der Sonne, darzustellen,liefern wir die nachfolgende Tabelle, in welcher, wie esimmer in der Astronomie gebräuchlich gewesen, die mittlereEntfernung der Erde von der Sonne (20682000 geogr.Meilen) zur Einheit angenommen ist. Wir fügen später beiden einzelnen Planeten die größten und kleinsten Entfernungenvon der Sonne im Aphel und Perihel hinzu: je nachdemder Planet in der Ellipse, deren Brennpunkt die Sonne ein-nimmt, sich in demjenigen Endpunkte der großen Are (Apsi-denlinie) befindet, welcher dem Brennpunkte am fernstenoder am nächsten ist. Unter der mittleren Entfernungvon der Sonne, von welcher hier allein die Rede ist, wirddas Mittel aus der größten und kleinsten Entfernung, oderdie halbe große Are der Planetenbahn, verstanden. Auchist zu bemerken, daß die numerischen Data hier wie bisher,und so auch im Folgenden, größtentheils aus Hansen'ö sorg-fältiger Zusammenstellung der Planeten-Elemente in Schu-ln acher'ö Jahrbuch für 1837 entnommen sind. Wo dieData sich auf Zeit beziehen, gelten sie bei den älteren undgrößeren Planeten für das Jahr 1800; bei Neptun aber für 1851, mit Benutzung des Berliner astronomischenJahrbuchs von 1853. Die weiter unten folgende Zusammen-