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Mctcoreisens enthält auch stets eine eigenthümliche Verbindung von Phosphor mit Eisen und Nickel, welchedeim Auflöse» deS Eisens in Chlorwasserstoff- Säure alssilberweiße microscopische Krystallnadeln und Blättchen zu-rückbleiben."
„B. Die eigentlichen Meteorsteine pflegt man, durchihr äußeres Ansehen geleitet, in zwei Classen zu theilen.Die einen nämlich zeigen in einer scheinbar gleichartigen Grund-masse Körner und Flittern von Mctcoreise», welches demMagnet folgt und ganz die Natur deö für sich in größerenMassen aufgefundenen besitzt. ^Hierher gehören z. B. dieSteine von BlanSko , Lissa, Aigle, EnsiSheim , Ehantonnay,Klein-Wenden bei Nordhausen , Errleben, Chateau-Renardund Utrecht . Die andere Classe ist frei von metallischenBeimengungen und stellt sich mehr als ein krystalli-nisches Gemenge verschiedener Mineralsubstanzen dar: wiez. B. die Steine von JuvenaS, Lontalar und Stannern."
„Seitdem Howard, Klaproth und Vauquelin die erstenchemischen Untersuchungen von Meteorsteinen angestellt haben,nahm man lange Zeit keine Rücksicht darauf, daß sie Gemengeeinzelner Verbindungen sein könnten; sondern erforschte ihreBestandtheile nur im ganzen, indem man sich begnügte denetwanigen Gehalt an metallischem Eisen mittelst deö Magnetsauszuziehen. Nachdem Mohö auf die Analogie einiger Aöro-lithen mit gewissen tellurischen Gesteinen aufmerksam gemachthatte, versuchte Nordenskjöld zu beweisen, daß Olivin, Leucitund Magneteisen die Gemengtheilc deö Aörolithö von Lonta-lar in Finland seien; doch erst die schönen Beobachtungen vonGustav Rose haben eS außer Zweifel gesetzt, daß der Steinvon JuvenaS auS Magnetkies, Augit und einem dem Labrador