Von MetallischenDingm^
-—- —--/ nicht der verbrennliche/
Blcy/Kupsser / oder Eisen. Eine solä)eFrucht ' ^bendiger / ungemischter / warmer/
rrsprüsset auß svthancm Gesäme / und sothane f Ö X stU jj Ö{C ct lla*reme^en erb»
Sprossen/keimen auß solhaner Wmtzelauff/ » bestehet; dieser ist das Liemenr
ich meine vom vollkommenen oder unvollkom- IM ... ^ Metallen / die zufällige aber
menen Schwefel und Quecksilber und soviel u v Mach der Metallen / wie das
Metallische Cörper zehleten die Alten/ nemllch/ uM we,m Kann die Mutter muß den Leib
Gold i Silber /Zinn/ Bley / Kupffer / Eisen. OE ■ ^ tben/ ^ Vatterdie wesent-
Jetziger Zeit ist die Zahl noch mehr erhöhet/ M^t. Und diß ist dann derindem Mißmuts) / und noch ein und anders sich © I ® 0 t(in/ m per That ketnStem/
darzu gekommen / davon brhörigm Orts- J J, so zureden) einer steinigen
Alle diese metallischeArten haben eine genaue weg L „ ^ Ursprung auß der ErdenVawandschaffr mit einander / als welche von ara > var.nn hasstet / aber
einerley Ursprünge und Anfängen herkommen, d / Müssen und Wurtzeln in der Lufft ab*
Dieses habe also kürtzlich von dem natürlichen „ ..^asm/vom Himmel eingefiosset wird/Ursprung undZeugung verMerallen/m gegen- , jj { Müllen mit dem Kopffm
wartigemTractat von der Natur undBeschaf» ^ / abev mit den Wurtzeln sich
fenheitderselben/zum vorauß melden sollen- »**/y a u ff t erstrecken. Ja das sind dichlbe
Nichts desto weniger babm sich etliche g" Ä „L R » 6no ^ ®>»*funden / die gelungner / daß die Metalle vom wem Kurtz zusagen :
Quecksilber und Schwefel / uriprünglech her* w'st ^ Mwmiekunst hats zuthun mit derkommen: vielmehr sey dero Stammwurtzel die gaW Qyyn.. ^.—i- -
»vitmivti * viwtniyi jiy wiv vyiuuiuMVMtt^*
und erster Zeug ein geändertes / gereinigtes/Und in seine Erde verwandeltes Quecksilber/und ein in seine Erde verkehrter Schwefel:weil man / dem Vernehmen nach / ehe dessenauffBcrgwerckenin den Gruben weder Queck-silber noch Schwefel wesentlich und seiner Na-tur nach gefunccn. Aber sie irren sich. Dannman findet ja allerdings in unseren Gruben na-türliches Quecksilber / und Schwefel/ so war-hafftige Saamzeuge der Metallen sind.DieChymisten/ damit sie fern verdeckt und
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Vollkommenheit und Unvollkommenheit derMetallen/ und wiüs mit Gewalt der Naturnachthun / ungeachtet es unmüglich ist / alleund jede Verricht-oder Wrrckungen der Na»tur in ihren unterschiedlichen Eygenschafftenabzulernen / und gleich zu treffen. Gleichwolwoüensunsere Chymisten dahin bringen / blei-ben aber Narren/ so außlachens werkh/Lügnerund Diebe, und weil siesauch des Ziels/ sodiß-fallsdie Araber außgesiecket/ verfehlen / auchden Griechen nicht nachspühren / sondern
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DieChymisten / damit sie fein verdeckt und den Gnecyen »w;idunckrl /ihrer Gewonheil nach/ von solchen Ur- den V/ahrlein und Betriegereyen der Neulin-sprüngen reden mögen/ sagen / die erste Ansän- gc Gehör geben / werden sie billich von jeder-ge der Metallen seyen ein stinckenver Spiritus man verspottet. Ach! daß doch alle Sudleroder Geist / und ein lebendiges oder trocknes an den lichten Galgen gehenget würden / so dieeftwor <?<* bm« nicken npsii\h>misl(>v i twfi* edle Kunst der Chymie also versiümpeln/ und
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Wasser. Es hats nichts destoweniger i wel-ches ich nicht bergen sollen) diegantzeundwar-hasste Chymiekunst bloß mitber Voll-oderUnvollkommenheit der metallischen Cörper zu-thun. Ick) sage / die warhaffke Chymiekunst/nicht die falsche Griffe unserer heutigen Chy-misien/ die nur auffs stehlen / liegen und trie-
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edle Kunst der Chymie also versiümpeln/ undihr einen bösen Namen machen.
Alle metallische Dinge bestehen auß demSchwefel/der Vattcrstelle; und auß Queck-silber/ so die Mutterstelle vertritt.
Die mineralische Cörper werden absonder-lich in zwey Theile unterschieden / nemlich in
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misten/ die nur auffs }\mmi liegen uno rne» »w; m
gen abzwecken. Dann die Chymisten bemühen grössere und mittlere. Die grössere Mine-sich / dergleichen unvollkommene Metalle / als falten / oder so genante grosse mineralische oderZinn / Bley / Kupffer / Eisen / auff eine gantz metallische Cörper / haben ihren Ursprung vomwidrige Art zur Russe und Vollkommenheit Schweftlund Quecksilber, so einmal mehr oderzubringen/durch einen solchen Kunstgriff/mit- weniger als das andermal gereinigt ist/ undtelst dessen sie das überflüssige abscheiden / und seind voneinander unterschieden / je nachdemwas noch an diesen unvollkommenen Cörpcrn sie Quecksilber und Schwefel bey sich führen,mangelt/ ersetzen. Daher hat dann der so Diese metallische Cörper sind allzumal güsslggenante Philosophische Stein der Chymisten und flüssg/ schmeidig/ undfolgen dem Ham-seinen Ursprung / oder welchen die Philoso- wer; weil sie vom Quecksilber herrühren/undphi zu weiß und roth / (wie sie reden) als ihr Zeug oder Stoff ist ein auß Wasser undem Hcyligthum halten. Auß diesem Stein Erde zusammen gemischtes Wesen / welchekommt ein Llixir-daß ist/ein jährendmachendes beyde also genau und vesie miteinander verein-Wesm; ich will sagen/dasjenige Wasser/ so bahret sind / daß sie sieh keines wegs wiedermit dem Cörper vermischet ist; wann dersesi scheiden lassen. Diese metallische Cörper sind.i*-.* «„.vitne twmmnpf entweder vollkommen/ als Gold/und dann
be ausgelöset und in Spiritus verdünnetwird / das ist/ in ein mineralisches Wasser/darauß er ursprünglich herkommet. Und zwar/wanns auffs Weisst abzielet/ ists Quecksilber /weinen Cörper und Zeug in sich hak/ der den^tand hält / eine Seele / die ihn lebendigmacht / einen Geist / so da färbet/ und denMetallen eigentlich das Wesen gibt: Sollübck was Rothes hervorkotymen / ist der
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entweder vollkommen/ als Gold/und dannbeynahe auch das Silber: oder unvollkom-men/ zum Exempel/Zinn/Bley-Wißmuth/Kupffer / Essen. Von allen diesen/ und wasdarzu gehöret/ werde im ersten Buche handeln.Die mittlere/ oder entftmete/ (remota; Mi-neralie / welche eigentlich und hauptsächlich kei-ne metallische Cörper sind/ in dem das OUecksil.
und Schwefel/ davon sie herstamkN/ nur gar zu& » NM