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schüb/ so es nicht frische Gange seyn; so gebensie doch an statt der Geschübe ihre Schweiffevon sich / und wo man am Tage an einem Ge-bürge oder im Feld geschübe von Gängen findet/so muß denen Gängen oberhalb der Geschübedrey / funff / auch wohl sieben Lachter fürge»schlagen werden- So der Geschübe viel seynd/und sich an den Orth/ darzu auch das Gesteinam Tag nach solchem Geschüb vergleichet - abereinem Geschübe allein soll man nicht nach su-chen / sonderlich so es nicht groß ist; denn sieseynd offk weit gangen / da niemand weiß / wie* weit der Gang davon sey. Drrowegen wohl-und gute Achtung darauff zu geben ist / dieseGänge zu suchen / welche man geringlichen fin-den will; aber an verlobrne Arbeit gehöret einfleissiges Auffsthen- Denn das ist das für-nembste und der beste Weg darzu / daß man da-Gebürg mit Fleiß durchgehet/ wo es der hartenGänge und Felsen Außgänge hat; und wo sich
gleichen groß Guth auff Gängen vorhanden zuhoffen / und zu erbauen / am Tage-Waffer ansolchen -Orten.
5° Wie feynt> die Fälle der Gebürge nachVerer Gündfiuth / und die Fietz amTage nach denen Geschüben Zuer-kennen und zu finden?
Nehmlich also: ein jegliches Gebürge / dashat seine frischeFelsen und Gesteine: da nun dieSündflurh dieselben zergäntzt hat/ an manchenBergen außgenssen / da ist zu finden / wie rittFclßartiger ist/ und auch edier denn der ander:und nachdem in Felsen oder in Gestein die gutenund geringen Fälle einander nachfüllen und har-te Kämme und Senfften mit einander ihrStreichens und Außgchens haben / dahabensie gleich ein jedes das grob und artige Gesteinseine Vor * und Nachfülle: gleich als einichedas Sanffte darinnen hält / und darnach ge- Gebürge ihre Vor-und Nachgebürge haben:
also seynd hier die Felsen und harten Kämmemitte! / und die Senfften Gestein / so zwischenseynd / auch Mittel: aber solche Vor-undNachfülle in denen harten Kämmen in dem har-ken Gestein heissm Fleh. Also hat ein jedes Ge-bürg Fäll und Fletz: darinnen bestehet denn dasErtz auff denen Gängen/ so fündig seynd/nachdem Gebürg: aber nach dem Gebüra und Ge-stein in gemeinen Senfften/ da die faulen Fletzund Fälle seynd / m demselbigen bestehet denndas Ertz nicht lange auff denen Gängen / dieFäll aber sind sonderlich nach einem jeden Ge-bürg außgetbeilet / und all ihr Gestein und dieFletze darzwischen / als die bequemen und freyen
meiniglich an denen Orten sucht/ da die Gän-ge ihr Streichen haben; und so man.alödennin einem abgesteckten Senfften-geschüb lieget/oder findet/ so sind die Gänge gewisser an demOrth / denn sonst vorhanden. Welche Gän-ge aber die Höhe der Berg innen haben / oderdurch Felsen streichen / dicselbigen Gänge ge-ben alle Geschübe von sich / und seynd nach deretlichen Krafft in Felsen gekommen. Es sindauch Senfften von der Sündfluth gemachtworden in denen Fällen faules Gebürgrs/ dieseynd weiter / uns ist darunter ein grosser Un-terschied zu wissen / denen Geschüben nach / undsolcher Senfften Geschicklichkeit: eines ist Ge-bürg / da Gänge zu finden seynd; und zu meh- Strossen / darein sich die Gänge schicken sollenrer Sicherheit und Vcrgewifferung/ ists in ein mit ihrem streichen: da sie es aber nicht thun /Geburg/das flach und niedrig und gleich / als und -edes seinen besondern Weg fahren will/eine Senffte ist/ gelegen; da ist am Gebürg zu ist die manchfaitigkeit derer Gebürge und Gän-schen / wo es Metallisch Gebürge ist und ein ge/ so nach dem Einfluß der Würckung nichtMittel / ob gleich wenig oder gar kleine Ge- einig seyn solcher Ursach. So seyn doch ge-schübe am Tage liegen; So bringen die Gän- meiniglich Fletz und Gänge nicht weit von ein-ge viel Wasser / dabey alsdenn zu mercken ist/ ander: wenn sie schon nicht zusammen wollen,daß es viel Gange hat an dem Orth / welche Also überwreffen sich die Gänge/Fletz und Fal-sonsten in dergleichen Orten wegen deß Was- le derer Gebürge mit einander: und wie dieFletzfers mit schlechten Schürffen nicht Augen- Vor-und Pachfäl! derer Mittelfälle des Ge-schcinlich seynd zu machen- sondern mit langen bürgcs seyn / als drey unterschiedliche MerckSchürffen und Röschen / da das Wasser kan der Erden / nach jedem Gebürge sonderlich: al-weglauffen. Und ob man schon etwan mehr so ist ihre Vereinigung in dreycrley Gestalt undArbeit und Röschen im Wasser hat und thut/ Wege: erstlich / daß sie gar wieder einanderdenn son>t mit Schürffen / so verlohnt es doch seynd / und offt eines das andere m keinemam Tage seine Mühe gar wohl wieder/ denn Wege umbgchen kan: als wenn viele Wölffe/wenn es gute Gebürge seyn / so find man am Lämmer / Schaafe / und Ziegen vfft zusam-Tage in Mittel rein gediegen gut Silber - Ertz men treffen müssen: so schaffen sie gantz keinenin denen Siibergcbürgen: aber in denen Gold- Nutzen oder Frommen beysammen: sonderngchürgen gute Zwitter/ und also nacheinander würgen und fressen einander: also ist Gebürg/alle Metall. So es aber ein eben smffkig Ge- Fletz/ und Gärig als schiefferig in vielen drüm-
mem zerstossen/wo sie nicht einig sind. Zumandern ist in der mitte! Vereinigung der Gangin seinem streichen vor sich: auch da er und derFletz zusammen treffen/ veredlen sie einander einwenig / und bleiben nicht lange bey einander:sondern der Fletz scheust überhin/ flach/ gar durchden Gang hinweg - und da sie etwas zusammenbringen/stehet es nicht durch die Würckung/son-dcrn fallet auchmit dahin.Zury dritten da aber inP Fällen
bürge ist/ das da hoch lieget/ denn die Gebür-ge umbher/ und gleichwohl wasscrnöthig/ undnicht daran zu schürffen / und da kein Mittel al-ler Mittel ist , sondern dasselbige Mittel alleMittelgebürge an der Seiten hak: u> d so es einZwittergcbürge ist/ so liegt ein grosser merckli-cher Schatz am Tage / stockweiß von Zirn ge-würcket. Da es aber Goldgebürg sind / undfonlten andere Metallische Gebürge/ so ist deß-