uttb Silber aus deitter wunderbaren milden Hand drein tricffen und tropftfeln/ und umbgürtest die hohen Tavren und Gebirge / mit fündigen Gän-gen/die mit Gold und Silber geschmückt seyn.
Dann Bergwerck kommen gemeiniglich in den Wüfteneyen und wildenWalden aufs/ wie die Meise Bergwercke in E.E. F.F.G.G. Marggrajftthum/an/umb/und auffdem weltberühmten Flchtclberg / oderje neben dem-selben an waltischen wilden Orten auffkommen seyn. Wie auch hie zuSchlackenwald / vor iz z z.Jahren eine grosseWildnüß/ wüst und öde/ o-der lauter Wald gewesen/ welche auch vor Alters / biß an den Ftchtelberghinan vom kroiomeo > die Sudeten oder Wüsten / gegen-Mittag genennetist; In dieselben Wildnüssen lasset nun GOtt seinen Segen reichlich trieftftn/daß man es wol und mächtig zugemessen hat. Wie dann auch diß gan-tze Köurgreich Böheimb/darinnen 72L.Stadteund Stadt lem/ 1 zo.iDchlöftftr z ^ 777.Herren-Höfe und Dörffer gczchlet werden/ vor andern vielen Kö-nigreichen undLandcn von GOtt dem Allmächtigen / mit Bergwercken ussallerley Metall und Mineralien / reichlich gesegnet / und was dieselbigeuBergiverck bemeldtem Königreich fruchtbarlich genutzet / ist nicht allein ausdenChronicken und andern glaubwürdigen Schrrfften Bericht zuvcrnehmen/sondern noch heutiges Tages bezcngetsolches dcrAugen-Schem/und dieMcn-ge derBerg-Stadte/ Berg-Flecken und Berg-Wercke/ so über die Hundert tudiesen Landenverhanden seyn.
Was sich nun bey so vielen Bergwercken/ wenn auch dieselben nur zumtheil beleget und gebauet werden/ für eine grosse Mannschasst und Mengearmer Leute crhaltenünd ernchren kan/ ist leichtlich zu erachten / und Rech-nung zu machen/ und hat sich auff den Nothfall und Kriegs-Laufften / der
wercks-Leut solcher Berg-Leute mit Verkauften undAnwehrung allerley v»»LtuLlien, und Leibs-Unrerhaltung / auch was zu Erbauung der Bergwercknöthig/geniessen / undwie dadurch MGewerb zunehmen/ ist mcht allem
es nutzet.
und damit ich anderer Berg-Stadte geschweige/wenn man nur lieset/Was von E.E. F.F. G.Gn. Berg-Stadt Goldkronach schreibet Agricola*Und ausdemselben Munstems meldet : Daß die MarggrassenE.E.F.F.G.G»Hochberühmte / und Hochlobliche Vorfahrer vor der Zeit/ des BergwerckesWöchentlich um funffzehen hundert Rheinische Goldgülden genossen: Hatnur ein Jahr außgetragen/ 78000. Rheinische Gülden. Jchwil geschweftgen / so viel und lange Jahr als es gewehret.
Item/ wennmannursiehet undin Acht nickt/daß in S. Joachimsthalbey Anno r z 1 6. als den Anfang desselben Bergwercks / biß zu Ende Analr s io. das ist in 94.Jahren/ dreyzehenmal hunderttausend/ fünfftausend/siebenhundert/vierundneuntzig Marck Silbers aus der Erdenkommen.
Zum Kuttenberg/welches Bergwerck schon etliche hundert Jahr / conti-»uc im Esse ist/und fast ein unaussprechlich Gut hergeben / ist nur bey Man-nes Gedencken/ undtn dem nechstangelossenen 8o.Jahren/ bey dem geringenStand/ auch in zwölffmal hundert tausend Marck Silbers gemacht wor-den. .
Zu Kayser Rudolsssstadt bey Budweiß/ seyn gteichsfalls von Anfangdesselben Bergwercks also von Anno i $47. biß zu Ende An.i s i o.in s z . Jah-ren nur von 6. Zechen/ einmal hundert siebentzig tausend/ acht hundert und neunMarck Silbers aus derErden erzeugt. Daß also in dieser kurtzen und schlechtren Zeit/bey diesen dreyen Berg-Stadten/sechs und zwantzig hundert tausend/
sechs