1S Bergmännische Redens - Arten.
$Utl/ ist ein Eisern Instrument / wie eine Kunst kollere, wenn die Künste stehen bkuKratzj:/mit p Zacken i damit dasErtz und den / oder etwas daran zubricht.
Berg in die Tröge und Körben eingefast Kunst-Grangen /1. Die langen Stan-wird. gen / so in der Schwingen gehen. Die
Kratze / ist ein Gezähe von Eise« mit einem Stcmgeen / so in Schacht auff die Leitung
Ochr/daran man einen Helm machet/ist gen schieben,bey dem Lehr eines Kräpels breit/und einer Kunst-Stangen treten aus dem Ge--guten Spanne lang mit einer Spitzen un- schlitts/ viäe. Gtecknägel.ten MderMittcn / wird in der Grube zum Kunst-Gkeiger / ist der Bergmann / derEinfällen gebraucht. . . ; die Kunst unter seiner Aufsticht hat.
Kratz-Schlicht/ist der Schlicht/der durch Kunst-Winde /Ist ein Instrument / da-
das Sieb im waschen gegangen ist.Kräy-Wäscher/ ist der in Puchwerck das, Geschur und Ofenbröcht puchen/ und reinmachen muß.
Krücke! / ist eine
mit die KunstStangen/ wenn sse gebro-chen / zusammen gedrucket/ also in einan-der gefuget werden.
Kurtze Schicht; Bestehet in 6. StundenArbeit. ' '
H -lm.hSltzE Kröckk »onjs.goll
Halß / Arm '/ und Wartze / der Bliuekkämt in die Welle / mit dem Halß liegt erim Zapffcn-Klotz / der Arm gibt den Hub/und die Wartze führet die Korb-Stangeherum / das Gestänge damit hin und wie-der zu regieren.
Krumq. / ist ein starck Eise« / bey ändert»halben Viertel Ellenlang mit Löchern/daßman ihn mit Schrauben an die Kunst-Stangen befestigen kan / in der Mittengehet ein Arm vor auff vierZoll lang/ forne
breit und n. Zoll lang mit einem Stiele /manbrauchtsie in den Wäschen auffPlan-und Glauch- Herden/ die gepuchte Mate-rie von dem Gefällt damit abzuflößen/ oderdie Abgelösten darmit zu zertheilen.
Kup / eine Zeche wird in 128. Theile einge-theilet / und heist man einen solchen Theileinen Kup.
Kux-Kräntzler / sind beeydigke Leute / diebey denen Bergwercken die Kuxe verhan-deln.
^-Lohndarvon bringen ; Sich «m-
nicht dmvon abfahrenKübel / vide, Berg--.
Kübel anböten mit dem Haspel den Kü-bel etliche Umbschläge zurückziehen / wennwünmerckt/daß er uNterwegens imSchachtsitzen oder stutzen bleibt.
Kübel die Teufte suchen lassen / >. c, Indie Teuffe bauen.
Kübel Und Ge>ft ernwerffcn > Wenn derSchurffso liess worden / daß man zu Auß-förderUNg der Berge einen Haspel setzenmuß / so nennetInan es i Kübel und
Kübel und Serst fahren lassen / u e. KeinBergwerck mehr bauen / es heist auch:Der Zeche den Rücken kehren.
Kühkamm/ ist das Beyl/ so die Steigerin und ausser der Grube brauchen.
Küh-Schichk/ ist eine Schicht vonzwölffStunden.
Kumpe; Nennen die Bergleute imHartz ihreGesellen.
sonst bemühen oder eine blase holen.
L.
r hker ist ein 6ey Bergwercken ge-wöhnliches Maaß vierdtehalb Frey-bergifche Elle lang/ wird in achtzig Zoll ein-getheilet.
Laden / sind mPuchwercken die Höltzer/darinnen die Puchstempel gehen.
Lagen des Gesteins/ist / wie das Gesteinlieget / an manchen Ort lieget es eben hin/an manchen Ort sencket eö sichs auch inetwas / in manchen fällt es flach. Wennnun unterschiedene Arten des Gesteins un-tereinander liegen/ als wie zu Mannßfeld/so nennet man es Lagen: Fallen und strei-chen dergleichen Arten durch einander / sosagt man : Das Gestein kämmet auseiner Lage in die andere : Wenn dieGänge ihr Streichens mit dem Gestein ha-ben /so sprechen die Bergleute: Der Gangstreicht und füllet mit dem Gestein itteiner artigen Gesteins-Lage.
Kunst / ist eine Marine die Wasser aus der Lagerwand / 1. ein festes Gestein/dar-
Gruben zu heben.
Kunst Außsthuen / >. e. das Leder von denKolben wegnehmen / vide, Zeuge.Kunstel hengen /e. einem betrügen; Esheist auch / einem ein Lädiern eintra-gen
bey man keines Zimmervs bedarff. r. DasFundament/ darauffdie Zimmer gefttzetwerden.
Lange Schichten / ist eine Arbeit vonzwolff Stunden / wird auch eine Kütz,Schicht genennet.
Kunst-Graben; Ist einGraben/ darinnen L-ngore / wenn man einen Schacht oder
das Wasser auff das Kunst-Rad gefähretwird.
Kunst hat den Hub verlohnn; Wenn- die Kunst übersuncken ist / daß sie keineGewaltInehr hat / die Wasser aus einersolchen Teuffe zu heben.
Gesencke niederstncket / und verspüret Ertzin einem Stoß/ so fährt man in Schachtoder Gesencke auff solcher Spur ein Ortanzutreiben: und dieses heist einLäng-
♦flr.
Laschen: