BergmätttMe Redeüs-Arttn. %%
Gestänge schiebet. -. Darauff in Stol-len das Trägwerck geschlagen wird.
Stehender Gang/ vidc, Gnnges strei-chen.
GvernfaU: WennemfesiGesteinvorfchiest.
Gteinfcheidung; Das Geistein/so sich amSaalband absetzet.
teltzen/sind die kurtzen Stützen/so auf denSchuhen unter die Spißbaume gesetzetGwerden. "
Stempel/ starcke Höltzer aufbcyden Seitenliess eingeschnitten/so zwischen die Wand-ruthen und Anfälle getrieben werden.
Stempel-Fäustel//ist eingrosserHammer/damit die Schacht- Stempel angetriebenwerden.
S kertzel/ das Holtz unter dem Hunde/dar-auff die Teichsel lieget.
Stöcke! / das runde Holtz an Ventil mitsechs Löchern.
Stock-Ery / ist ein mächtig Ertz / das zu-sammen lieget / und nicht eben zu Gang ft.tzet / Met zuweilen säyger nieder/ und hat
- weder Hangendes noch Liegendes. •
Gtockwerck / wenn ein Ertz in der Breiteüber sieben Lachter mächtig bricht / undman daran kein Streichen in die Lange er»kennen kan.
Grollen / wie ein Schacht von Tag niederpcrpcnkicuizriter, also wird ein Stollen un-ten amGebürge horizontaliter insGebÜlgewie ein Gang getrieben / dardurch manWeiter einbringen / Wasser benehmen/und vorliegende Gänge überfahren kan- /und das heist man r Euren Grolle»»ererben.
Stollen enterben ; Wenn ein andererStollen sieben Lachter tieffer einkommet /so bat der Obere sein Recht verlohren.
Grollen fassen / u e. Außzimmern.
Seollen-Lrrste / viäc, Sohle desSeol»letts-
Seollen-Getechtigkeie/ die erwirbt denStollen / wenn er mit seiner Erb-Teuffeals zehrn Lachter von der Tamm-Erde /seigergerade mit seiner Wasser - Seige ineine Zeche einkömmet / derselben Wetterbringt / und Wasser bevimbt.
Stolle ,»-&ieb / ist ein dem Stollen zuge-lassenes Recht / daß wenn er mit seinemOrt in eine Zeche kommet / er möge eineund ein viertel Lachter hoch von der Wafi-serseige über sich / an die First/ und einviertel Lachtch in die Weite das Ertz weg-hauen und zu Gut machen.
Grollen- Sohle / ville , Sdhle desStollens-
Stollen - Stege / ville , Stege.
Grollen treiben / ville . Stollen; item;Stollweife fahren.
Stollen verstussen; Wenn der Stöllnerden Stollen nicht weiter treiben wil / sowird eineStüffe geschlagen / dadurchver-lieret er das Neundte / und bekömt nurWasser-Steuer. e
Mir Stollen einem Gebäude den Rü
efen kehren oder bieten / i. e. Stell-. ort liegen lassen/ und nicht weiter ins Felddarmit gehen.
Stollen z uführe n bjiQj Wenn erweitet/
^EWMgmiachetwird.
Stollweife fahren/ u e. In den Stol-len fortgehen / nem: Einen Stollentreiben.
Stoß heist /. der Ort / da die Strossenwerden und nicht weiter verschrämt ist. r.Die Marckscheid in derGl ube/da die Zecheein Ende hat- vide, Stöße.
heist wenn man in Schacht/
IMn Lange und Weitenach / abreuffen/und in keinem Stoß außbrechen/noch auß-schrämen.
Stösse/ sind die zwey kurtzen Seiten in ei-nem Schacht / die meistentheils nach desGanges streichen zu sich befinden / die an-dern zwey langen Seiten sind nach demHangenden und Liegenden zu.
StraMu / sind die abgeschlagenen Ei-
"1m.'
Streck e»/. ein Ort ist der Gruben / sogleich
"^Mern Stollengetrieben ist / entweder daßman die Gänge damit überfahren w il/ oderdie Ertzeaußhauet/oder einen Wasserlauffzu machen/ oder die Berge auss solchenfort/und bißansFüllort zubringen diese letztennennet man Förder-Srrecken.
Strecke» - Gestänge / wenn die Wasser-näthigenGescncke oderGebäude von denenKunst-Schächten abgelegen / so werdenabsonderliche Gestänge an das Schacht-und Kunst-Gestänge mit Creutz-Wellenund Armen angehangen/mit Richtung desRöhrwcrcks in solche Gesencke. >
Strecket sich halb zur Hand/und halbüber» Arm/i. c. Halb insHangestde/undhalb ins Liegene.
Strolchen des Ganges/ villc, Gangesstreichen.
Srrossn/ r.auff Stollen/ wenn man mitMm Obern Theil des Stollens auffdreyviertel Lachter hoch fortfahret/ und derStollen soll eine und ein viertel Lachterhoch werden/ so wird das untere Theil/sonoch soll hinnach gehauen werden/Strossn/ das Obere aber das Sr'Mxtzgenant- r. In Schachten oderGWcken/wenn man mit Oertern aussdemGangaußlänget/und eine Strosse nach der an-dern hauet/welche wie Muffen scheinen/daß immer ein HäueryMer^ti andernsitzet/ und arbeiten kan ; und diß nennetman Strossn nach reisten; und dem
t äuer der ^solches LlM^: Srroß -äuer.
kroßii Läume/Die außgezimmertenBäume beym Feld-Gestängen/darzwi-schen die Schwingen des gedopeltenHw.Gestängs gehangen werden, r. JnW-peln werden zu einen jeden TrumSeilvergleichen zwey Stege oder Stroß-BäMme von Korb an/biß über den Schacht ne-ben einander /.und darzwischen die Schchg r ; be MZ