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18 Architectura HAydraulica. Erſtes Buch.
Tab. 3. Fig. 28. 8 ane f f g i iD Zontalen Lage befindlich, muß nothwendig der Baum LN, der die Welle abgibt, aufrecht
zuſammen geſetzb ſtehen, und zwey Zapffen oder Angeln haben, davon der eine unten in der Pfanne N, undzen Hebel zu be, der andere oben in der Deckel⸗Pfanne oder Halß⸗Klammer K ſich umdrehet. Beym er-trachten ſind, um ſten Zapffen ſind gleich zwey auf einmahl würkende Druckungen, von denen die eine, die
ſolche demalcu⸗ gegen den Boden der Pfanne geſchicht, von der Schwehre des Baums caufirt wird, und
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e die andere daher entſtehet, weilen die bewegende und reſiſtirende Potenz zuſammen ſich aͤuſ-ben. ſerſt bemuͤhen, den Baum, der die Welle abgibt, aus ſeinem verticalen Stand zu bringen,ſo auch wuͤrklich geſchehen wurde, wann der Nand oder die Waͤnde an der untern Pfanneund obern Deckel⸗Pfanne, die Zapffen nicht zuruͤck hielten. ü iBilden wir uns ein, als waͤr der Baum L. M. von einem Hebel A B. uͤbers Creutz durch-
ſchnitten, und wuͤrde an ſeinen Extremitaͤten von zweyen Potenzen P. und E. nach perpen.
dieulalren und horizontalen Directionibus angeſtrengt, oder auch nur von einer einigenPotenz R, die ſo ſtark als die beyden erſtern waͤre: Waͤren die Hypomochlia oder Lager,worinnen der Baum ruhet, nach einer horizontalen Direction R C. und zwar von der Po-tenz R, ihrer voͤlligen Kraft gedruckt werden, und dieſe Druckung die geſamt auf denRand der Pfanne loßgehet, kau jederzeit als eine ſtets gleichguͤltige Druckung angeſehenwerden, es mag der Hebels⸗Arm der Potenz P, mit der Potenz O. auf einer Erſtreckungs-Linie fortgehen, oder hoͤher oder niedriger ſeyn, wie hier bey G D. zu ſehen, wann er nurin eben dem einigen verticalen Plano befindlich iſt.(per§. 67.) i
Nehmen wir des Hebels-Arm 6 D, vor den Radium eines Rades an, an deſſen
Cireumferenz die Potenz P. applieizt ware, die aber jedoch, um dieſes Rad umzudrehen, esſolchergeſtalt verrichtete, daß ſie ſich nicht von ihrem Ort wegbegab: So koͤnnen wirdes Hebels⸗Arm CB. als den Racium eines Stern⸗Rades anſehen, deſſen Zaͤhne ſich ampunct B, mit denen Stecken des Getriebes oder Trillings vermiſchen, oder in ſelbige ein-greiffen; Alsdann exprimirt die Potenz Q. diejenige Relitenz, ſo die Stecken des Trillingsdenen Zaͤhnen des Stern⸗Rades leiſten werden b a
F. 70. Wann wir noch einen andern Hebel E k. haͤtten, der an ſeiner Extremität F.von einer Potenz T. nach einer horizontalen und perpendiculairen Direction T F. geſtoſſen,
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alſobald aber wieder von einer zweyten Potenz 8. nach einer zu T F. parallelen, jedoch
aber widerſinnigen Direction S J. zuruck gehalten wuͤrde, ſo muß nothwendig, wann an-
ders dieſe beyden Potenzen miteinander im Kqulibrio verbleiben ſollen, im Punt E. einRuhe ⸗Panct oder Hypomochlium angenommen werden, welches, indem es die Stelleeiner dritten Potenz V. vertritt, die Hebels Extremitaͤt E. nach einer zu T. P. parallelen,mit 8 I. aber widerſinnigen Direction WE, anſtrengen wuͤrde; Da ſich nun dieſes auf einen
Hebel nach der andern Art beziehet, werden alsdann dieſe Potenzen mit F E. und F. in
Relatione reciproca ſtehen,(per§. 59.) und alſo die Potenz V, oder die Druckung, die ge-
gen den Rand der Pfanne geſchicht, leichtlich ausfindig zu machen ſeyn. 5J)haͤr nun der Arm des Hebels O L. gleich E 1, und die Potenz S. agirte an der Ex-tremütaͤt X auf gleiche Art wie in J, wuͤrde es hier mit dem kaum gedachten, gleiche Be—wandtniß haben; Alsdann koͤnnen wir den Hebel O vor den Racium eines Stern⸗Ra-des annehmen, das im Punct V in ein Getriebe eingreifft, und die Potenz 8, als die Belſtenz anſehen, mit welcher ſich dieſes Getriebe gegen die Zaͤhne des Stern⸗ Rades ſetzenwürde. Bey dieſem Fall koͤnnten wir uns auch einbilden, als waͤr der Arm des HebelsE. F, der Radius eines andern Rades, an deſſen Circumferenz die allſtets in ihrer Stelleverbleibende Potentia motrix, oder die Bewegung hervor bringende Potenz, applicirtwaͤre. g e 5„Anmerkung we-/ 5. 71. Im erſten Fall haben wir uns die Vorſtellung gemacht, als waͤren die Armegen derer auf des Hebels oder die Radi C B. und G D, in einem einigen Flano eingeſchloſſen, damit derrecht ſtehenden Rund⸗Baum zwiſchen die beyden Potenzen P. und Q. zu ſtehen kame: Und im andern Fall-fe als waͤren die Potenzen S und T. auch in eben dem Plano, ohne daß ſich der Rund⸗ Baumbaftigſten zu zwiſchen innen befaͤnd; So haben wir hierbey zu bemerken, daß, wann die in B. und S.placixen. uns eingebildeten Reſiſtenzen/ auf Seiten einer oder der andern, wie die Potenzen P. undT, untereinander gleich waͤren, die Potenz R. allzeit groͤſſer, als die Potenz V. ſeyn wird;Woraus dann folgt, daß im andern Fall, die Druckung oder kriction gegen den Randder Pfanne allezeit geringer ſeyn wird, als im erſten, und alſo vortheilhaftiger iſt, dasuns in B. vorgeſtellte Getriebe, auf Seiten der Potenz P. oder bey A. zu placien, als den
Rund⸗Baum zwiſchen innen zu haben.„
Fig: 30. 8 77 Der dritte Fall, ſo noch uͤbrig iſt/ wann die Hebels⸗Arme der potenz undas diejenige der Laſt, nicht in einem einigen verticalen Plano befindlich ſind, und zuſammen einen Win-Druckung aus⸗ fel AB C. ausmachen, der im Centro des Circuls B. zuſammen laufft, welches wir anſe-macht, ſo von hen wollen ⸗ als waͤr es das Centrum des Rund⸗Baums L. M.(Fig. 28.) Wann a
6. 69. Wann der Cixeul oder Umkreyß eines Rades oder Getriebes in einer hori-
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