Band 
Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
Seite
50
JPEG-Download
 

Leeb

ihre Hoͤhen, her⸗„ Ap AIhq; Woraus alsdann zu erſehen, daß die Geſchwindz 00

r

Gewicht mehr oder weniger betraͤgt, als das nehmliche Maaß einer ande

ſigen Materie. 1 i wü,

Die abloluten 9. 486. Wenn wir hierbey nur wenige Acht haben ir alſobalbr pee kaͤndtniß bringen, daß die abſoluten oder e ee eee, 1 98 15 verſchiedentlichen fluͤſſigen Materien, mit der Menge dererſelben, und mee 0terien, ſtehen mit nach dem genaueſten Unterſchied abgemeſſenen Schwehren(i. e. mit ihrer 15%ihꝛen Mengen und te pecißca) in zuſammen geſetzter Verhaͤltniß,(in kelatione compoſita) ſtehen aeihren nach dem ge- Exempel: Wenn ſich die Menge der erſten fluͤſſigen Materien zu der Menge de 10%ſaretteng Unter- verhielt, wie 1. zu 2, ihre Gravitas ſpecifica oder nach dem genaueſten Untererlc Schweben Jemeſſene Schwehre aber wie 1. zu 3 ſo muß ſich alſe die ablolute oder natir azuſammen geſetz wendige Schwehre der erſtern zu der natuͤrlich⸗nothwendigen Schwehre der abater Verhältniß. I. zu 6. verhalten. Folglich muß die Menge der erſtern flͤſſigen Materie drehſer ſeyn, als die Menge der andern, wenn nehmlich die abloluten oder natur

wendigen Schwehren dieſer flüſſigen Mater ien einander gleich ſeyn ſollen, wei chſl

35 1 1 und ihre Cravitas ſpeciſica in Relatione reciproca oder ver wee“

erhaͤltniß ſtehen. 5 8 10%

Fig. 56. und 6. 487. Wenn wir zwey aus verſchiedentlichen fluͤſſigen Materien bahe Saͤulen BA und D haben, welche auf gleiche e zutreffen bale ee ſich die Menge der fluͤſſigen Materie an dieſen beyden Saͤulen eben ſo, wie ſi 0„ 10 Nſchiedlichen füͤſt de Hohen EB(= H) und FD(= h) gegeneinander verhalten, weilen 00%gen Makerienſte⸗ gleiche Grund⸗Flaͤchen haben. Wenn ſich nun die/nach dem genaueſten Unter 100hen in eben der gemeſſene Schwehre(Gravitas ſpecifica) der erſtern, zu der nach dem gengach 10Verhaͤltniß, wie kerſchied abgemeſſenen Schwehre der andern fluͤſſigen Materie verhaͤlt, wie ſ%%

50

die aus denen verhaͤlt, ſo muͤſſen ſich auch die abloluten Schwehren dieſer fluͤſſigen Saͤulen/

ad ih⸗Kraͤffte, deren ſie vermoͤgend, wie Hp(= EB N p) 5 8 3 FD 4 110

nee ner, ken; Woraus wir dann alſo ſchlieſſen können, daß: Pit— Hp: has Opec

ſchied abgemeſſe⸗ allbereit aus dem 431. Paragrapho bekandt, daß F: f VV: v, ſo 1.

nen Schwehꝛen in wir alſo vermoͤge deſſen folgenden Satz: VV: VV Hp: hq, folglich! g 10f 1

0

aus gezogene n., 3* 8 1. 1 Wur⸗ aller nur beliebigen fluͤſſigen Materien, welche durch den Boden derer eh 0

geln. oder Behaͤlter hindurch lauffen, ſich unter ſich verha ie ſich! den0 uadrat-Wurtzeln verhalten, welche aus 0 905 7 deen fach in anaueſten Unterſchied abgemeſſenen Schwehren dieſer fluͤſſigen Materien 1 0beſtitzenden Hoͤhen, ſind heraus gezogen worden. 1 die 0Verſchiedene aus. 488. Es folgt alſo hieraus vors erſte, daß, wenn die Hoͤhen und 10e ab. dem genaueſten Unterſchied abgemeſſenen Schwehren dieſer flaſſigen Mater ind8 a6 e e 15 gleich ſind, die bey dem Ausgang derer Oeffnungs⸗ Löcher fürfallende Geſchw 5Folgerungen. uch einander gleich ſeyn muͤſſen. ö d/ A8. 489. Vors andere: daß, wenn die Hoͤhen einander gleich e 8ſchwindigkeiten ſich unter ſich verhalten, wie die aus denen nach dem genau 000 6

ſchied abgemeſſenen Schwehren heraus gezogenen Quadrat- Wurtzeln. lebf§: 490, Vors dritte: daß, 9215 die 10 0 de gepaueen Unterſch gelſenen Schtwwehren derer flͤſſigen Materien einander gleich find, die Geſchwin 4unter ſich verhalten, wie die aus denen Hoͤhen heraus gezogene Quadrat% M5 wiederum mit dem allererſten algemeinen Grund⸗Satz(per 9.45 0ommt. 09Wenn die flͤſſige Materie, GI., Waſſer waͤr, und die andere 6die Hoͤhe E B des erſtern verhielt ſich zur Hohe k b des andern, wie ſich Z wehenſo muß ſich nothwendig die nach dem genaueſten Unterſchied abgemeſſene 0 5beyden flͤſigen Materien, wie 2. zu 27. verhalten,(per h. 343.) folglic Si

—

ſchwindigkeiten wie Oy zu Iz: Hͤtten nun etwan dieſe beyden füge 84%nerley Hoͤhe,(per§. 444.) ſo wuͤrde ſich die Geschwdigtel des Waſſers! 7ö

267% 0ſchwindigkeit des Queckſilbers verhalten, wie V zu Har, oder wie 75%, Hef, 0lich, wenn etwan die Oeffnungs⸗LLoͤcher 70 1„und das 1 7 18090 wodurch das Waſſer ſeinen Ausgang nimmt, haͤtte in Zeit einer Sel 1 ÿ8 5 ergoſſen, ſo mußte das andere, wodurch das Queckſilber hindurd 15 26. Maaß verſchwendet haben. Ich will mich uͤbrigens mit als l,reer 1 hier nicht aufhalten, maſſen dieſer Grund⸗Satz mehr went derund es in der prackiſchen Ausübung dennoch mehr auf die Erkaͤndtmwegung des Gewaͤſſers ankommt. 5505