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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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tung derer Ge⸗ſelbſt Geſchwindigkeit beſitzet, anderergeſtalt es demjenigen Gewaͤſſer, we meßt,

Wasser Mühlen, an die Schaufeln anſchlaͤgt, dadurch daß es ſich dieſem widerſetzet, ber Ne5.

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ner andern Art zu der Herumtreibung derer Mul, Nader gewidmete Gewaſſer lee bee hinlaͤnglich genug, man daſſelbe in einer Rinne oder Sließ⸗Soucc abeꝛſchlaͤchtigedeͤ⸗ Rad A hinauf leitet, da ſich dann der Eingang an der Rinne P, fad fder genennet wer⸗Brett OK, nach Gefallen verſchlieſſen laͤſſet, und alſo dadurch 115 Gewa

den.eFig. 4.

Fig. 3.

6 Waſſer⸗Bau⸗Kunſt. Zweytes Buch. 110

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derung iſt. Weshalben man dem Gerinne einen ſtarcken Abhang odund ſolches bey dem Ausgang ſo weit machen muß, als man nur immedas Gewaͤſſer ſich herabſtuͤrtze, ohne das geringſte anzutreffen, wodurch 0

rum zuruͤck ſchlagen koͤnnte. Zwiſchen dem Schutz⸗Brett,(oder wo uFach⸗Baum lieget,) und dem Waſſer⸗Nade muß ſo wenig Swish h 100als nur moͤglich ſeyn will, damit das Gewaſſer, indem es vom Heerd an 6guß hinaus laufft, gerades weges nach der kürtzeſten Weite gegen die aer fuſchlage. Desgleichen muß man auch zwiſchen denen beyden Ränden Fernſtehenden Schaufel, und denen ſogenandten Waſſer⸗Baͤncken am öthig 110%groͤſſern Spiel⸗Naum laſſen, als bloß zu der Bewegung des Rades des aalles Waſſer einzig und allein zu der Herumtreidung des Waſſer⸗Behegdel 90werde. Ich wollte auch faſt ſagen, daß man das Gerinne an ſeinen 1 des 1Enden immer weiter und weiter machen ſollte, damit der Ein⸗ und Aus gan?dadurch erleichtert wuͤrde. 8 0ö Diejenigen Muͤhlen, ſo auf Schiffen angeleget werden,Obſicht nicht, weilen es ſchon genug iſt, wenn man ſelbige vermitttriebe ſolchergeſtalt einrichtet, daß der Strohm dem Laufer(obernſolche Geſchtwindigkeit beybringe, die ihn ohngefehr in einer Minute 0treibet. In ſo fern man nur ein wenig die Grund⸗Saͤtze der Mech aufeine gar leichte Sache, dieſe Geſchwindigkeit in Anſehung der ſich hen mKrafft und Gewalt des Strohms in Ausübung zu bringen, weshalb nungArten Muͤhlen nicht aufhalten will, maſſen ſolche keiner einigen Ber 110fen, die man nicht alſobald zu verrichten im Standt ſeyn ſollte ſo ba ter 11 U 179gegebene Erklärungen, und die dieſe Dinge vornehmlich betreffende Oerniß gebracht haben wird. a it, dalhg643. In verſchiedenen Provintzen hat man die Gewohnt auf 5

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beſtaͤndig auf eine mittelmaͤſſige Hoͤhe unterhalten werden kan. Dien mit engememglich von verſchiedenen Ouelen her, und wird in einem groſſend? 5oder Weehr geſchuͤtzten Sammel⸗Behaͤlter zuſammen geſammlet. 5 derel 10 00 1Bey dieſer Art Raͤder iſt der Umzirck oder die Circumferen ald gal 106gen mit Bretteyn bedeckt, und die gantze Form kommt mit einem ger Arbepel⸗Rade uͤberein, deſſen Eircular⸗Flaͤche gleichſam den Boden zu ein öCircul⸗foͤrmigen Trog abgiebet, der auf denen Seiten wiedern n 90tern verſchloſſen, wie an N zu erſehen, welche letztern abermahle ch 0kleiner aus zweyen beſondern Brettern 3 C und C beſtehenden Sr to 17zuſammen gehalten werden:(von denen B C bey denen Teutſchen dpithin fund CP die Kropf⸗ oder Riegel⸗ Schaufel genennet wird„„ſagen der zwiſchen zweyen Zwerch⸗Bretten BCD und EFG. cle galRaum gleichſam eine kleine Zelle, in welcher das Gewaſſer⸗ nachde ad hefe bacheingeſtuͤrtzet, durch den mitwuͤrckenden Stoß und Schwehre das eben, 5Man erſiehet auch zugleich aus der Figur, die man dieſen Zellen 0 quderzeit verſchiedene vorhanden, in denen die Schwehre des N aſſernWuͤrckung ausuͤbet, weilen die erſtern K und I, nachdem ſie in soft bangtL angelangt, den mehreſten Theil des Waſſers, den ſie oben gel da 11 0 0in ſich begreiffen. Wenn der Abfall keine hinlaͤngliche Hoͤhe ha Zelle G0 600Waſſer nicht auf das Rad hinauf leiten kan, ſo giebt man denen zrikten eenLaage von derjenigen, ſo wir jetzo beſchrieben haben, wie aus 91 des Winſehen, allwo die Ausladung des Gewaͤſſers mit dem Mittel⸗Pung wenn pet 100faſt in einerley Hoͤhe zu geſchehen pflegek, und alſo ſchon genug M ßieſe 5 00fall des Gewaͤſſers ein wenig hoͤher, als die Rad⸗Axe. Aleiß ſchläc 14%denen Muͤllern„ Trog⸗ oder Bottich⸗aͤder oder auch b einge T 10%(Rous à pot) genennet werden, moͤgen auf die erſte oder andere gutel gal 6%bleiben ſie dennoch jederzeit hierinnen mangelhaft, daß ſie erw 1 a0 7 U90

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ſchoͤpfften Gewaͤſſers wiederum verliehren, maſſen ſich ſolches egg meWenn man inzwiſchen nur eine geringe Menge Waſſer hat„e ale Tahnicht ſattſam genug zu Rath halten, anderer Geſtalt die Muͤhle

gen Stunden ſtille ſtehen muͤßte, 5