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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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Beſchreibung ei-ner noch andern den Grund-Niß und Durchſchnitt einer andern Hand⸗Muͤhle fur,

Hand⸗Muͤhle, ſo

weit ſimpler als

die vorige.Tab. VII.Fig. 3. und 4.

1 1 Art dier me 5 i 7 U f 3 N 4

Maass einer sol Pferdes Mühle. Die beſtehet aus einem groſſen Ramm Ferriechen Muͤhle anzu-geben, die durchein Pferd in Be⸗ 2 Bad fwegung geſehet den Trilling D eingreiffet; Der Erilling P aber hat nur ſechs 1 5

wird.aFig. a.

Waſſer⸗Bau⸗Kunſt. Zweytes Buch. 1eben am meiſten erfreuet, iſt dieſes, daß ich gewahr werde, wie die gehe 6auf welche meine vorhergegangenen Berechnungen gegruͤndet, mit de Pefahrung ſehr wohl uͤbereinſtimmen. a 9 laſſt 00 N9. 682. Aus der erſten Figur der zehenden Kupfer⸗Tabele ie gleichtlich wiederum die Eimichtung erſehen, 240 110 ein kleit 5 5 0%Wuͤrckungs⸗Bewegung zu bringen, maſſen eben hier der Umlauff de Die 17eine ſehr leichte Art ohne ſonderliche Bemuͤhung ins Werck zu ſetzen. ß, 9%gung wird noch folgends durch drey beſondere Schwung ⸗Fluͤgel P: 5 cb 1von denen ein jeder ins beſondere wiederum mit einem andern Fluͤgel Cie,bunden iſt, den man anders nicht, als im Grund⸗Riß ſehen kan, derſich gar wohl aus dieſer Figur abzunehmen, ohne daß alſo noͤthigweiter aufzuhalten. Tobe,5. 683. Die dritte und vierdte Figur der ſiebenden Kupfed en 1eſo wenig Umſtaͤndte bedarff, als je eine gefunden werden mag, ga 10Friction an derſelben ſtatt hat, als diejenige, ſo an denen beyden Ange diefaͤlt. Die gantze Muͤhle beſtehet aus zweyen horizontal- ange race inneund CD, von denen ein jedes auſſen am Umzirck mit einer Hohl im Dulwie an denen Rollen wahrzunehmen; Das erſte Rad hat vier Schi Ende öund das andere nur zwey; Beyde aber ſind mit einer Schnure ohne dasſo daß ſich alſo das erſtere unmoglich herumdrehen kan, ohne daß ſiauch mit herumdrehen ſollte. NDie beyden Raͤder CD und GH haben die Welle E gemeinund das letztere von ihnen, nehmlich GH, hat 33. Schuh im Durbiß ſechs Zoll Dicke, dienet hauptſaͤchlich zum Schwung, um diefers dadurch vom ungleichen Lauf zu befreyhen. Was nun aber 5 oh gef Nanbelangt, ſo erſiehet man wohl aus der Figur, daß deſſen Wele 1 alt fag 0Hoͤhe von vier Sachen mit einem Bug K verſehen, und ſolcherg hh

bel⸗Form erhaͤlt, anbey auch ebenermaſſen wiederum mit doppelten gK ber bag b90%

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geln KE begleitet iſt. Zwey Perſohnen koͤnnen die Kurbel 1Krücken ⸗formigen Stangen herumdrehen, wie albereit ſchon inn 40 babeygebracht, oder koͤnnen ſich auch zweyer Dreh⸗Kruͤcken L. M bedie 6ckung ſich leicht einzubilden. 8 1 9 die 760Weilen nun hier der Laufer zwey Umlauffe zuruck legen muß aue 0zen zu Ende bringt, in ſo fern wir nehmlich aüch hier wiederum fühle alig 7liche Ermeſſungs⸗Maaſe zueignen, wie wir ſolche bey der vorigen„kaum aichſo muß ſie alſo auch eben ſo viel Getrayde mahlen, wie die andere jetzt r aufsnehmlich, einen halben Septier Getrahde in einer Stundte, und 1 1einer Krafft von 50. Pfundt.

§. 684. Die andere Figur in der zehenden Kupfer⸗ f

me, deren Anzahl ich hier auf hundert ſetzen will, in das iftDieſes Getrieb beſitzet ed Seen, 1110 deſſen ale 40 5 0anderes Kamm ⸗Bad C zu, ſo acht und viertzig Kaͤmme fuͤhret 6 Ste%

moͤge dieſer Einrichtung muß nothwendig geſchehen, daß, e.Scheit H angeſpannete Pferd einen Umlauff endiget, der Lauferleget. Um aber jedoch die hier unnoͤthigen Eingriffe derer Kaͤmme er-zu vermeiden, habe ich in der achten Figur der neundten 170 glich

dere Art einer Pferde⸗Muͤhle verzeichnet, ſo viel ſimpler, und

die Theile, woraus eine ſolche Machine beſtehen muß, von w

um viel vorzuziehen. ch. 687. Damit dann nun anbey auch zeige, wie man 145 1wenn man einen Entwurff von einer Machine machen will, lcher ſe 1 aeFru gebbangeben, und uns hierzu ſolcher Reguln bedienen, die qus der Cage 0 1Vernunfft⸗Schluͤſſen ihren Urſprung haben, um aus deren AbenerVBeyſpiel zu bekommen, einen gantz andern Fall, wie dieſen/ 5Wunſcch hinaus zu fuͤhren. b ten, mehWir muͤſſen alſo unſere Gedancken vors erſte dabin rich dengel 05den Machine eine ſolche Einrichtung zu treffen, daß ſie aus ſo t wohl 0als nur moͤglich ſeyn wil. Inzwiſchen koͤnnen wir dennoch nie