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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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abeſttung derer Pariſſchen Waſſt⸗ Plompen.n Dabeſſerung derer Pariſiſchen Waſſer⸗Plompen. 9

770 310 m n welcher wir dann aber 3. weſentliche Fehler oder Maͤngel zu bemercken„ ade e 5 t von denen Muſchel⸗ Ventilen her, welche190 e ſucgang e von denen 8 5 aufwarts e 4. Fehler100 1 I ſehr in die Enge treiben: Welches dann von Seiten der bewegenden Krafft anſich, welche le-100 gehn Gewalt und Nachdruck erfordert, um nehmlich dem ſteigenden Gewaſſer ſach td a ſe0 ee eſchwindigkeit beyzubringen, als wenn die Kolben gantz frey und unge nieht gaͤntzlich10 en S. he ſteigen koͤnten. Weilen man nun annoch 1 ee 181 190 ung drohme ei ie nehmlich zu leichterer Uber⸗ Was 910 fe der Seen gel n 155 10 acht alſobald mit e e10 fg dae des Waſſer⸗Rades zu ſchwaͤchen; So muß nothwendig die Wuͤr⸗ 05 welch00% 6.„Machine an ſich geringer ſeyn, als die wahre e ausgeben ſollte.0 ü denen ard. Der zwepte Fehler beſtehet darinnen, daß das Gewaͤſſer, in 105 a1 10 duch en Stiefein aufwarts ſteiget, ſo wohl gegen die Flache der Muſchel ſe bi„ e wobehen die ring förmige untere Roͤndung ihres Lagers, heftig anger 51c, hoo ürch eg dann ſich ruckwarts wieder hernieder ſchlaͤget, und ſich demfenigenl f 5 wöderſezet, welches durch den heraufſteigenden Kolben in die Hoͤhe getrie-w 1 n Au Welchen allem wir annoch hinzufuͤgen koͤnnen, daß, nachdeme alle 100

%, e Ce oder Hinderniſſe üterwältiget worden ſind, das Gewäſſer denn n f1 90 bur oder Kropf Rohren DEE, nach ſolchen Directionen hindurch big. 5. Tab. 3.% Wide dagegen die Wende dieser Bropf⸗Röhren gans ſchräg anlaufen, welchel el both verurſachen, daß das Gewaſſer an verſchiedenen Orten zuruckprellen,1 My. G. 2pendig deſſen Geſchwindigkeit dadurch Nachthell geſchehen muß. 5900 lepf ue Der dritte Fehler endlich iſt dieſer, daß ſich das Gewaͤſſer in de-1 0 licht Ro ren ſehr in die Enge getrieben befindet, maſſen deren innere Mün-1 gba ehr als 3. Zoll betraͤgt, da doch der Diameter derer Kolben oder die00 ö e n See 7. biß 8. Zoll weit iſt: Mithin 5 die Bieten dum

„ dcedem oh fü il der Weite derer N ht.0 deinen iſt 1 0 05 50 a d e H, nur ſechs Zoll im1 ü; da die Muͤndung

100 ˖ i it das Ge-

licht golche dennoch wenigſtens acht Zoll weit ſeyn ſollte, damit da

n 1 gezwungen wäre, in dieſer Roͤhre mit einer doppelt groͤſſern Ge-8

S, 91 ie Hoͤhe eigen, als die Geſchwindigkeit des Kolbens auswei-W 9e 0 b gewiſen e einer biermahl groͤſſern Geſchwindigkeit, wenn

10 a dem U, Kolben zogleich mit einander aufwarts drucken, welches nothwendige Anlauf der Kurbel ein mahl geſchehen muß. Weilen nun die Erickion10 hn reiben des Gewaſſers an denen innern Flaͤchen oder Waͤnden dieſer Auf-

1 0 98 Fam ſo viel groͤſſer oder hefftiger werden muß, je mit groͤſſerer Geſchwin-0 din Waſſer zu laufen gezwungen wird; So entſtehen hieraus abermahlen

0 da Seenſſe, welche benebenſt denen albereit vorher beruͤhrten, Urſach ſind,

e Wan den west graden heil ſaner Gewalt anwenden muß, nicht do wohl0 1 ſſſer Saulen in die Hohe zu heben, die biß in die Austheilungs⸗Behal-

10 10 weſche en, als dielmehr diezenigen Hinderniſſe oder Widerſſaͤnde zu überwal-

1 f ſöſtunn. kaum ge achte Waſſer⸗Saͤulen unter wegens aurreffen, welches alles

1 N 90 kan.„windigkelt übrig behält, ohnmoglich anders, als ſehr langsam her-„ e etwa n 20. In ſo ir dasſenige, was biß anhero angefuͤhret worden, Die obigen an;a een en nee onen dag d Kei e0 han Sue das Gewalſer aufwarts drucken, eine groſſe Gewalt ausüben, gan gen ſelbſe zum,0 10 nuch ale mit vieler Heftigkeit von unten in die Hoͤhe treiben muͤſſen; Man kergang der Ma-„ beende bel ee aach ne in anem ſelchen Zuandt, als waren fel val wiel mit0 faite Ste zu reiſſen bereit, weilen ein guter Theil von der Gewalt oder 1 bey.

„ hr goth gms, ſunn Untergang der lachine felbſt, angewandt iſt: Und weilen

1 fee, Nene. 5 ſo viel mehr angeſtrenget e 0 e

, a„Nad etw chte; So darf man ganz u 5

1 e nene e See geen kasan e

et fals der lch wolte der Gewalt des Strohms vieleicht noch mehr zu Nutzen

„ e dan urſebe ſich in ſeinen mittel maſſigen Standt der Höhe befände. 5

10 Gade großlach hier die Urſach klar vor Augen haben, warum man ſich genothiget

% e wede ſe Schus⸗ Biel ſolchenfalls zu ſencken damit nehmlich dadurch ver,

10 fn apa daß die ganze Flaͤche derer Schaufeln nicht den voͤliigen Waſſer-

16 15 wöſtchen moͤge

. Wenn alſo die Machine etwas leiden oder uͤber ihr Ver-muß; Kommt die Urſach 15 eben allein daher, weilen das i