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be in Ordnung zu halten, des Beystands der Bi-schöfe <-)
Wie höchst unchristlich übrigens die Sitten dieserBischöfe gewesen, hieven könnten abscheuliche Bey-spiele angeführt werken. Nach dem Zeugnisse desAlcuins k) mußte in dem achten Jahrhundert jederBischof, bevor er geweyht wurde, sich über folgen-de vier kanonische Fragen vertheidigen: i.) Ob erein Knabenschandcr gewesen? 2.) Ob er mit einerNonne gebuhlt habe? g.) Ob er in der Vermischungmit einem vierfüßigcn Thiere befleckt worden? 4.)Ob er in zweyter Ehe gelebt oder sich mit einerWittwe verheurathet habe? Nach erklärter Schuld-losigkeit mußte er schwören, baß er sich dieser vierVerbreche» auch in Zukunft enthalten wolle. —
V.
Deutscher Zeitpunct.
Oom zehnten bis ins dreizehnte Jahrhundert.
dlach Entsetzung Rarls des Fetten im Jahr 887bcmcisterte sich Arnolph, ein unachtcr Sohn seinesBruders, der Rrone. Diesen erkannte das nörd-liche Helvetien als Landesherrn, und so ward eszu dem neuen allemanischen Herzogkhume geschla-gen. Das südwestliche Helvetien fiel zu dem bur-
e) S. Hotti'ng. helv. Mchengcsch. B. IN. k) S. -U-cuin. äc >>ivi»>8 olkcis e. Z7. in dessen Opx. V. H. vol.2 . s. 4 yz. und Nicelai Versuch über die Beschuldigungendes Tempelordcns Th. I. s. 6z. Von der ausschweifen-den Lebensart der zürchcrschen Aebtißinncn sehe man Hot-tiug. snecul. ti§. reü^. s. rztz. :6z.