Band 
Erster Theil.
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davon für sich allein zu behalten. Cr begab sichnach Baden und verbot seinen Untergebenen zu Zugund zu Luccrn allen Verkehr mit den Waldstadten.Wahrend der kriegerischen Zurüsiungen ward crvon seines Bruders Sohne , dem jungen HerzogJohann von Schwaben, aus Rache wegen hin-terhaltencr Erbschaft, in der Gegend von Rönigs,seiden, meuchclmördcrischer Weise erschlagen. Durchdiesen Vorfall gewannen die drey Ranlons Zeit,desto besser an Vcrtheydigung ihrer Freyheit zudenken. Mittlerweile hatte das österreichische Hausdie Ermordung des Kayscrs auf die schrecklichsteWeise gerochen. Drey und sechzig Edelleute wur-den mit ihren Knappen zu Farwangen, und fünf-zig andere zu Mbüren zum Tode verurtheilt. Beyder Hinrichtung des von wart eilte seine Gemah-lin herbey, warf sich mit verbreiteten Armen unterdas Henkerrad, weinte, schluchsete, betete, biSihr Geliebter den Geist aufgab; alsdann schlepptesie sich zu Fusse nach Basel, woselbst sie vorGramm starb.

Albcrts Thronfolger, Heinrich VIll. vsnLüxcm-du'a bestätigte die Rechte der III. Rantons undihre Verbindung, auch nahm er sie wieder in denSchutz des Reiches auf. Nach dessen Hinscheiderkannten sie Ludwig V. aus Bayern für denrechtmäßigen Kayser, welcher ebenfalls, wie seinVorfahr, fowol ihre Rechte als ihren Bund guthieß. Solche Begünstigungen entflammten den Un-muth der österreichischen Fürsten. Eine Mißhel-ligkcit zwischen dem Ranton Schwcitz und der Ab-tey lkinsiedein, welche unter österreichischen Schutz