Band 
Erster Theil.
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zwanzig Stunden aber sahn sie sich durch den Zu-lauf aus den vier Kantonen , Lern, Lucern, Lä-se! und Solothurn, bis auf200«) Mann angewach.sen ; an ihrer Spitze Leuenberger und Schabt; nun-mehr glaubten sie sich stark genug zur Ueberrump-lung des zürcherschen Lagers. Den 24 wollten siedurch Eroberung der Stadt Zosingen das untereArgau von dem obern abschneiden; allein der An-schlag schlug fehl. Nicht glücklicher waren sie beyMeUtngen. Von dem vereinigten Heere wurdensie mit grobem und kleinem Geschütze so übel empfan-gen , daß sie abermal zu friedlichen Unterhandlun.gen zu schreiten bereit waren. Nur baten sie sichhiczu einen Mittclort aus: allein es ward ih-nen verdenket, man werde sie nirgendwo als in demRriegeslager selbst, jedoch unter sicherm Geleite,verhören. Den 2; erschienen daselbst vierzig vonihren Anogeschossenen. Ihre Forderungen gicngendahin : Entweder solle man ihren Bund gültig seynlassen, oder aus jedem der IV. intereßierten Kanto-nen sollen zween Satze (Schiedrtchter) aus demRath, und eben so viele aus dem Landvolke zurBeylegung der noch streitigen Punkte ernennt wer-den. — Demnach sollen auf beyden Seiten die Waf-fen niedergelegt und alle Besatzungen abgedankt wer-den. — Die bernersche Unterthanen besonders dran-gen auf die Vollziehung des Dergliches, den sie mitder Obrigkeit auf dem Murifeld verabredet hatten.—Hierauf erwiederte der Rriegcsrath: — Keineswegsan ihnen steh' es, Bedingniffe vorzuschreiben, son-dern vielmehr sich vorschreiben zu lassen. Erstlichalso sollen sie ungesäumt, jeder sich nach Hause bc-