Band 
Erster Theil.
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Feldherr von Erlach verfolgte, stieß er aufdem Feldvor dem Dorfe auf eine wache von sechs SaurenMit Hellparten; diese bezeigten sich über seine An-kunft erfreut und versicherten, daß die Rebellen allezerstreut seyn. Um nähern Bericht zu erfahren,ritt der General mit seinem Begleite dem Dorf zu;sogleich ward er mit Schüssen so übel empfangen,daß er sich zu rückzzehn mußte. Endlich mit seinemFußvolke verstärkt, griff er dir Rebellen an dreyOrten zugleich an, in der Absicht, sie ohne Blut-vergießen zucntwafnen. Die Bauren aber bemäch-tigten sich des Waldes, um von dieser Seite imFall der Noth sichern Rückzug zu finden, alsdennstritten sie wie Löwen, bis sie entkräftet von einemZaun zu dem andern nach dem Dorfe zurück gejagtwurden; einen Theil davon steckten sie in Brand;sie flüchteten sich von Haus zu Hause, vertheidig-ten sich noch hinter den Mauren des Kirchhofes undflohen endlich dem Wald zu. Sechszig von ihnenwurden gefangen. Nach dieser Niederlage warendie Flammen des Aufruhres gänzlich erloschen. —Mittlerweile war der -ücichersche Rricgsobrift nebstandern zu dem bernerschen Feldherrn nach Langen-thal gekommen. Anfangs legten diesem jene seinVerfahren zur Last und glaubten es dem Friedensver-trage von MeUingen entgegen : bald aber beruhigtensie sich, da sie vernahmen, wie der Vertrag von denBauren verletzt worden. Indeß willigten die Ver-tier ein, daß das Unter-Argäu bey der MeUin-ger verkommniß gesichert werde; in der Gegendoberhalb Arburg aber behielten sie sich unbedingtenGewalt vor.