Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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kete die eidgrnößische Tagleistung: — Den Kanto-nen seyn alle Bündtnisse heilig; von Frankreich kön-nen sie sich nicht trennen, übrigens werden sie un-verbrüchlich sowol die österreichische Erbvercinigungals die Neutralität zu beobachten suchen.

Auf eigne Unkosten und zu eigner Sicherheit liessendie Kantone ihre Völker bey Basel stehn, aus je-dem Orte verstärkten sie dieselben mit Zo Mann.Keineswegs gleichgültig aber war ihnen die Sold-anerbietung von Frankreich; sie nahmen den Soldan und gaben ihren Truppen den Befehl: Daß sieauf der einen Seite den König gegen die Waldstädtenichts feindseliges unternehmen lassen, auf der andernSeite dem Kaiser den Durchzug durch das Basler-gebiet ins Sundgäu, Elsaß und Burgund versperren.

Auf einmal wurde den Eidgenosfttt aus allen öster-reichischen Ländern alle Zufuhr, nicht nur des Ge-traydes, auch des Salzes, Eisens u. s. w. gänzlichgesperret. Dieser Jammer war eine Würkung dereidgenößischen Anhänglichkeit besonders der catholi-schen Rantone an Frankreich und diese letztre be-trachteten sich als Märtyrer ihres religiösen Enthu-siasmus. Schon war willhelm von Dramenvon allen Machten als rechtmäßiger König von Eng-land anerkennt — nur von dem König in Frankreichund von den katholischen Kantonen allein nicht. —An gesammte Eidgenoßschaft hatte willhelm seineErhebung zum Throne berichtet; von gesammterEidgenoßschaft sollte er gemeinschaftlich beglükwün-schet werden: allein auf die Weigerung der katholi-schen Kantone geschah es ausschließend nur von denreformitten Kantonen.