Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
170
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I7-) —--

Söldner wurden abgedankt; aus Unwillen sangensie des Nachts vor der Wohnung des Residentenein Spottlied.

Um so viel gleichgültiger schien itzt den Rantoncndie Aufhebung der in der That sehr unsicher», ge-fährlichen und nie ernstlich gemeinten Verbindungmit dem entfernten England, da nun Valkenier sieMit Holand in Unterhandlungen zog, und da derBaiser von ihnen 2000 Mann Hilfsvölker verlangte,die ihm würklich bewilligt wurden.

I.VI.

Eidgenößische Neutralität zwischen Frank-reich und Oesterreich.

Im Jahr 1690.

8 bcnn sich in diesem theologischen Zeitraum diereformirte Rantone je langer je mehr auf Oester-reichs Seite hinneigeten, so geschah es wegen seinesBundesgenossen, Wilhelms von Oranten, diesesgrossen Beschützers der protestantischen Kirche. Jeeifriger hingegen Frankreich den vertriebenen Kö-nig Iakob in seinen Schutz nahm, desto eifrigerneigten sich die katholische Rantone auf franzö-sische Seite.

In Zürich hakte Ludwig XIV. dieser grausameVerfolger der Hugenotten, einen sehr hitzigen Geg-ner an der Geistlichkeit. So z. B. übergab sie derObrigkeit ein Schreiben, folgenden Jnnhaltes: *) —

*) S. zürchersche StaLtbibl. Mscr. 8.;. 96. in §ol- Xo. 70.HeillexZeria»».