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^ Gefängniß geworffen; gleiches Unglük betraf auchr Claudius Passavant und Franz Speser, welche, nach! dem Vorgeben der Bürger, den andern zur Fluchti , behülflich gewesen; auch sie wurden aus Niclaus- Bernoullis Haus mit blutigen Köpfen ins Gefängnißs geschleppt; die vier Flüchtlinge, Ochs, Fuchs,s Wieland und Spörlin wurden entdekt und ohne
> Gnade von den Bürgern in die tiefsten Löcher ge-e worffen. Man streute das Gerücht aus: Die entsc fetzten Rathsglieder laufen öfters zu dem Landvogt
> auf Mönchenstein, woselbst sie auf gefährliche An-r schläge denken. Einen Ausspäher, der von demt Bürger-Ausschußhingeschikt worden, habederLaud-, Vogt gesanglich anhalten und zugleich durch dasr Sturmgeläute die Sauren ausmahlten lassen., Begründt oder unbegründt, verleitete das Gerüchtl« die Bürger zu gewaltsamen Ausschweifungen; in
grosser Anzahl rükten sie mit bewafneter Hand undg fliegender Fahne zur Festung. Noch vor ihrerd Ankunft hatte der Landvogt sich mit seiner Gemah», lin geflüchtet. Die Bürger liessen eine Wache daselbstn und kehrten wieder nach Haufe,u Den 23 Juli wurden vor dem grossen Rathee die weit mehrere, vor der Bürgerschaft überreichteß Punkten erörtert; auch verglich sich der grosse Rathd mit dem kleinen Rathe über die Bedienungen und1- Aemter; zugleich ward auf den Zünften der ge-r wohnliche Iahreid geleistet und die Abschaffungr der Bürgerausschüsse erkennt; auf allen Zünften, verkündigte man eine neue General-Amnestie; vers
mög derselben sollte gegenseitig alles, was währende der Unruhen gesprochen und verübt worden, in ganz-