Band 
[Zweyter Theil.]
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dem .Tagleistuirg unterm 12 December iö8r. Irrgleichem Jahre beschwerte sich Zürich auf der allge-meinen Zugleistung zu Baden über die Bedrückungder Reformirten in Coggenburg. Im Nsv. 1682.unternahm die Aebbtißin zu Münsterlingen dieWiederaufbauung jener Kapelle zu Utwylen, West ^chevon den Reformirten im Jahr 1644 bey Erwei-terung ihrer Kirche als ein zerfallenes Gebäude warWeggeräumt worden. Da indeß nicht ein einzigereinqeftßner Ratholrck da war, so wurde die Aebb-tißtnn von Zürich aus ersucht, daß sie von ihremBeginnen abstehen möchte. Den 20 May folgendenJahresjbehauptete man hierauf auf der Tagleistungder VL Kanwnc, daß zu Mwylcn noch im Jahr1.644 rstthZiische Religionsübung gewesen. Rsfor-Wirker Seite erwies man auf nächster eydgenößischerJahrrechnung, den Ungrund dieser Behauptung;die Aebbtißin stand ab , desto eifriger aber betriebsie nunmehr die Abhänglichkeit der Mwzüerkirchevon dem Kloster Münsterlingen. Auch diese Ab»hanglichkeit wurde nicht rechtsförmig erläutert.

Unter andern Ursachen, welche die NatholickMbeherzt machten, die landesfriedlichen oder Reistgionoverträgc nach eigner Willkür zuerklären/ wa-ren auch (ausser den Verfolgungen der Rrfornür-tcn in piemonk und Frankreich) die Unterdrückungderselben in Ungarn und die Auslöschung der pro-testantischen Linie in der Churpfalz. Hiezu kamennoch einerseits das Verfahren der Franzosen gegendie Hugenoteu indem Ländchen Gep, anderseitsdie Hofnung, daß sich unter dem brittischen KönigJacob II. überall der Catholicismus ausbreiten