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Messe bewilligt. Die Anzahl der Latholiken zuwartau nahm je langer jemehr ab und im Jahr1578 waren sie gänzlich verschwunden. Seither wardnur alle zwey Jahre bey der Huldigung eines kathoslischsu Landvogres für ihn und seine Beamten eineMesse, ganz in der Stille und ohne Feierlichkeitengeh alren.
Im Jahr 1629 trat Andreas Schlegel von derreformirten Religion zu der katholischen hinüber.Von seinen zween Söhnen blieb der jüngere zu Bellsfriß, war aber an ein rcformirtes Weib verheurasthet; der ältere begab sich von warlau hinweg nachGargans. Ausser diesen beyden war noch ein geswisser Caspar Schlegel zu Bellfriß und Jost TischHäuser, ursprünglich von Werdcuberg gebürtig. Auchdiese traten zu dem katholischen Glauben; in allemalso vier Hausvater. Den 28 Oct. 1694 wolltenunmehr der Landvogt Reding öffentlich die Messein der Rircke einführen, und zwar unter dem Vonwände, daß vermag des Landfriedens, auf Be-gehren dreyer oder vier Haushaltungen in einer Gesmeinde, denselben die Messe und ein Priester kei-neswegs versagt werden dürften. Am nächsten Sonn-tag trat er in Begleit von ungefähr eoo katholischenUnterthanen aus dem Sarganserland mit einem priesster in die Birche; dieser hielt eine Predigt und lasdie Messe, jedoch erst nach Vollendung des refor-mirtcn Gottesdienstes. Sonntags drauf, den n.November verrichteten zween Aapuztner das glei-che Geschäft, und jzt zwar vor dem reformirten Goktesdienste.
Auf die Nachricht hrevon beschwerten sich Zürich
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