Band 
Zweyter Theil.
Seite
66
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66 Historie der Stadt Bern.

. ser zu verderben, und näherten sich der Claus,konnten aber selbige nicht einnehmen; am glei-chen tage zog das übrige bernerische Heer zuGenf ein ; dorten meyneten etliche der kriegs-rächen: man sollte sich die glüklichen umstän-de noch besser zu rnize machen, und in Sa-voy eindringen; andere aber riethen vielmehr,daß man sich mit der Waat, -er LandschaftGer, und dem ChaiblaiS begnügen sollte.

Die Herzogin von Nemours, Gräsin vonGenevois, liesse durch eine gesandschaft bit-ten, daß das bernerische kriegeheer ihre Un-terthanen nicht feindlich beleidige, welchesihr, weil sie unter französischem schirm war,nicht wohl konnte abgeschlagen werden, dochmußte sie versprechen, sich neutral aufzuführen,die Genfer nicht zu beleidigen, und den Herrnvon Torrens, was ihm gehörte, wiederumzuzustellen.

Michael von Dlonay, Herr von Maßilliund der Commentur von Compesiere ergäbet»sich, wie auch die Stadt Morste, mit Vor-behalt ihrer fteyheit; doch wurde»» ihr diethore weggenommen, weil sie selbige beymanraten den Bernern nicht geöfnet hatte, undman verfällt- sie zu einer gebührenden brand-fchazung.

Die-