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darff, und wo die herrschende Kirche nach ihren Sähen uns nichtdulten kan, noch will.
Wir flehen Euer Lxcellens, Gnaden rc. rc. um die Erbar-mung JEsu Christi demüthigst an, an Hoch - Dero höchste und ho,he Herren krineipalen und Dero Obere gedeylichen Bericht von die-ser unserer das Evangelische Wesen angehenden Angelegenheit zu er-statten, daß durch ein nochmahliges gemeinsames lnterLelliona'sJhro der Kayserin Königin Maj. die so sehnlich erwünschte endlicheEntschließung, uns zu entlassen, bewürcket werden möge.
Unter Gebet, Zuversicht, innigstem Danck für bißher um un-ser Anliegen angewandte allerrühmlichste Bemühungen, und in derEhrfurcht- vollesten Erniedrigung beharren wir unser Lebenlang
Euer LxceUenL, Gnaden rc. rc.
Regknspurg,-k» 4. Aug- - 7?r
unterthänig Gehorsamste
Sämtliche in Cärnchen um der Lehre desEvanglii bedrängte Inwohner, und ausderen Vollmacht,
Fernere §?-. §. Zu einem fernern Beweiß, wie weit es Unvernunft und
ct-l k-eu. Aberglauben auch noch zu unsern Zeiten treiben können, erhellet ausfolgender 8pecic kaÄi. welche zu eben dieser Zeit zu Regensburg be-konnt wurde.
Species IHÄ!.
Ou Ende des abgewichenen 17;asten Jahres, und zwar in denenWeyhnachrs-kerien, wurde in demErz-Herzogthum undLan-de Lärnrhen von allen Canzeln ein Kayserl. Königliches Parent ab-gelesen , Krafft dessen ein jeder Unterthan binnen 4. Wochen seinebey sich habende Bücher zu seinem vorgesetzten Pfarrer br ngen undvon demselben examiniern lassen solle, damit diejenigen, so zu pnlli-ren wären, von ihnen unterschrieben und gestempssett, die übri-en
aber