mager; wenig kalt; nicht sonderlich schwer (nach Kir-wan r,sr«); wallet mit Borax vor dem köthrohrc auf.
K) Glänzender A l a u n sch i c f c r von einerMittelfarbe zwischen bläulich--und eisenschwarz, und zu-weilen auf den Klüften stahlfarben auch pfauenschweifigangelaufen; glänzt halbmctallifch auf dem theils gerad,theils wellenförmig meist diclschiefrigen Hauptbruche,schimmert auf dem Oucrbruche; kommt sonst mit demvorigen übercin. Beyde finden sich in Böhmen bey Lie-bcna», in Oesterreich bey Krems, in Thüringen beyEaalfeld, in Krain bey Idria , in Schlesien bey Al-tenberg als Lager im Glimmerschiefer, in England,Schottland , Schweden rc.
Alaunstein, weiße, Alaunerz, Alaunhaltiger Stein-thon, röm. Alaun und Alannkalkftein wegen seiner Aehn-lickkcit mit dichtem Kalkstein (lapis aluminaris; nach ileJa Metherie Aluminilire) hat viel Ähnlichkeit dem Aeus-fern nach mit dem Thon-und dichten Kalksteine, vonFarbe graulich- und gelblich- weiß, theils lichtgelblich-und rauchgrau auch ockergelb; inwendig matt; unebenim Bruche ; zimlich stumpfkantige Bruchstücke; zuweilenwellenförmig dick- und dünnschalig, zuweilen grobkörnigabgesonderte Stücke; wenig an Kanten durchscheinend;weich; spröde; leicht zersprengbar; wenig abfärbend;und anhängend an der Zunge; Gewicht nach Kirwan-,424 ; wird durchscheinend , und bekommt Alaunge-schmack mit Wasser angefeuchtet; löset sich auch darinzum Theile auf; brennt sich röthlich. Findet sich vor-züglich bey Tolfa in der päpstlichen Landschaft ll Patri-monio di S. Pietro , auf dem Parader Grunde in derHewescher Gcspannschaft Oberhungarns, und in Eng-land. Der römische gibt den röthlichen Alaun.
Alkali, mineralisches s. Natron.
Allochroit, ein nordisches Fossil von theils gelblich-theils grünlich- grauer Farbe, die beyde öfters in einemStücke als Flecke vorkommen; wenig glänzend von Wachs-glanz , auf den Ablösungen zuweilen stark glänzend und