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bis ins Karminroth, die gräulichweiße aber verläuftsich bis ins Schneeweiße; theils zerreiblich, theils fest;derb und eingesprengt, und die feste von erdigem in denUnebenen feinkörnigen Bruch übergehend.
Bleyer; (plumbum minerslirnrum). Ich setze hierherunter diesen alphabetischen Namen alle jene Bleyerze,die man gemeiniglich so heißt, und sonst noch unter demsachfalschcn Nahmen Dleyspath, da diese Erze we-der einen blättrtgen Bruch noch regelmäßige Bruchstückehaben, bekannt sind, als:
Bleyerz, blaue», oder Blau-B lcyerz (pl. Mi-neral. caeruleum), von einer Mittclfarbe zwischen In-diz und bleygrau, sehr selten derb!, in gewöhnlich voll-kommenen gleichwinklichen sechsseitigen Säulen, meistensetwas dick, nicht selten büschelförmig zusammenge-häuft, auf der Oberfläche rauh, auch zuweilen mitBraun - Eisenocker überzogen , inwendig schwach me-tallisch schimmernd, im Bruche eben von feinem Korne,nicht sonderlich scharfkantige Bruchstücke, undurchsichtig,metallisch glänzend durch den Strich, halbhart, milde,leicht zersprengbar, schmilzt mit einer blauen Flammeund schivefelartigem Gerüche zu einem Metallkorn, undenthält nach Klaproth Bley-und Phosphorsäure. Esscheint den Uibergang in Blcyschwcif zu machen, undbrach zu Tschopau im Quarz mit Flußspath, Baryt, Ei-senocker, Schwarz-und Weiß-Bleyerze, auch in Nie-der-Bretagne ; es ist aber allezeit ein sehr seltenes Erz.
Lleycrz, brause,, oder Braun-Bleycrz, auchSaturuit, brauner Bleyspath, und mit Eauer-eisen gemengtes S a u e r b l e y genannt, von Farberöthlich- und nelkenbraun, und aus dieser ins Schwarz-graue , der, und in vollkommenen gleichwinklichensechsseitigen, der Länge nach gestreiften Säulen, auchin nadcl- und haarförmigen Krystallen, äußerlich theilswenig glänzend , theils nur schimmernd, inwendig auchtheil glänzend von Fettglanz, feinsplittrig im Gewe-be , nicht sonderlich scharfkantige Bruchstücke, theils
durch-