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auch als Gattungsname dcr Erdharzvrdnung genom-men , und hat als Arten das (saftige) bituminöseHolz; die Erdkohle (das erdige bitum. Holz); dieAlaunerdc, die gemeine Braunkohle, und die Moorkoh-lc unter sich«
Lraunspath , s. Braunkalk.
Braunstein (Magnesium, manganesium; Manganese )Metall einer eigenen Ordnung, das man lange verkanntund theils unter die Erd- und Steinarten, theils unterdie Eisenerze gezählet hat. Es ist von einer stark insWeiße fallenden stahlgrauen Farbe, die an der Luftdunklel wird; metallglänzend, uneben, und grobkörnigim Bruche; steht im Zusammenhalte seiner Theile zwi-schen Scheel und Kobalt, in Hr^ Steffens Ordnung dasvierte, ist im specifischen Gewichte 7,000 viel spröder,härter und strengflüffiger als Eisen, mit dem es sich abersehr leicht verbindet; zieht den Sauerstoff begierig an;und verkalkt sehr bald zu einem schwarzen Pulver; da-her man auch den König in verschlossenen Gefäßen auf-bewahren muß. Wird von allen Säuren, vorzüglichdurch Salzsäure aufgelöset, und macht durch Abdampfeneine an der Luft leicht zerfließende Salzmasse. Alle dieseAuflösungen werden durch Laugensalze und alkalische Er-den wieder zerlegt. Feuerbeständige Laugensalze lösen ihnim Feuer auf, und werden bläulichgrün gefärbt, die sichwieder im Wasser auflösen, und den Metallkalk als er-ttcn braunen Niederschlag fallen lassen. Dieß Metall istsehr allgemein in der Erde verbreitet, und dienet vor-züglich in den Glashütten als G l a s s e i f e (Magnesiavitriariarum) zur Reinigung des Glases. Es findet sichin seinen Erzen sowohl auf Gängen als in Flötzgebirgenin, auf und mit andern Erzen, besonders Eisen undBlutstcin, und manchen andern Steinarten, nicht nurin leicht zerreiblichen Theilen (Braunsteinerde;Braunsteinocker) sondern auch in verhärtetemZustande.
Braunstein, erdiger, s. Braunsteiner;, schwarzes.-