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graulichweißcr, und hellgrüner Farbe, zuweilen mitDendriten; derb , eingesprengt, in Geschieben mit un-ebener Oberflache, als Uiberzug auch nierförmig; äußer-lich matt; inwendig Abwechselung vom Matten bis zumGlänzenden, von Perlmutterglanz; der frische undglänzende ist vollkommen flachmuschlich im Bruche, dermatte übergeht in den erdigen; nicht sonderlich scharf-kantige Bruchstücke; zeigt zuweilen grobkörnig abge-sonderte Stücke; undurchsichtig; hart; spröde; leichtzersprengbar; nicht sonderlich schwer; zerspringt und kni-stert vor dem köthrohre, sonst unverändert, mit Boraxgibt er eine weiße Perle. Bricht zu Hüttenberg in Kärn-then auf und zwischen dem faserigen, dichten Braun-Ei-senstein und Spathstein, dienet zuweilen dem Amethystals Uiberzug, übergeht einer Seits ins Steinmark, an-derer Ceits in Opal ; auf Elba , den Färröern, wodie hellgrünen und schneeweißen Abänderungen aschgraugestreift vorsindig sind; auf Island , in der Kalmu-key, woher auch sein Name, seyn soll; Grönland undSiebenbirgen zu Bajutz, unweit Kapnik. Er wird zuKameen, Götzenbildern, Glättsteinen rc. benützt.
Lajuelie, s. Titanschörl bey Titan.
Lannelkohle , s. bey Steinkohle.
Larfunkel (carbunculus) , bey den Iuwelenhändlerndiejenigen Granaten und Rubinen, welche gegen dasLicht gehalten, eine lebhafte Farbe spielen. H. D. Reußgibt vorstehenden Namen dem so genannten böhmischenGranat, den Hr. Werner Edelgranat nannte, undunterscheidet ihn hierdurch von andern in Böhmen bre-chenden Steinen, die man auch Granaten heißt, die esaber nicht sind. Dieser Carfunkel ist gewöhnlichdunkel- selten hochblauroth; bloß in ursprünglich rund-lichen Körnern und eckigen Stücken; die Oberflächerauh, gekörnt, wenig glänzend; inwendig stark glän-zend von Glasglanz; vollkommen muschlich im Bruche;picht sonderlich scharfkantige Bruchstücke; zuweilen klei-