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Mineralogisches Handlexikon oder alphabetische Auffstellung und Beschreibung aller bisher bekannten Fossilien ... : nach ihrer alten und neuen Nomenclatur und Charakteristik, ihrem geo gnostischen Vorkommen und ökonomisch-technischen Gebrauche, sammt der in die Ordnung des Alphabets eingeschalteten Erklärung der zur Charakteristik gehörigen Kunstwörter / von Professor Jos. Red. Zappe
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Schisteux), auch Chlort tschiefer und Schneide-st e i n genannt. Don genannter Farbe, die sich bis indie grünlichgraue verlauft; derb in ganzen Lagern; in-wendig wenig glänzend von Glasglanz; im B uche theilswellenförmig theils krummschicfrig, bey einigen Abän-derungen mit Uibergang in den schuppigb'ältrigen (zuSchmölnitz in Hungarn), mit mehr Glanz und dunkle-rer Farbe; scheibenförmige auch unbestimmteckige stumpf-kantige Bruchstücke; berggrüner Strich; schwerer als ge-meiner Chlorit (nach Severgin 3 ,«jj); sonst mit den vo-rigen Arten übereinkommend; wird stark vom Magneteangezogen; schmelzt vor dem Lölhrohre zu einem grün-lichgrauen durchscheinenden Glase. Findet sich stets inUrgebirgen in abwechselnden Lagern mit Thonschiefer, anwelchen er so wie an verhärteten Talk und Grüncrdegrenzt, und in Hornblende übergeht, in Tyrol im Lun-gau mit Krystall, Schwefelkies, und gemeinem und ed-lem Schörl, in Böhmen bey Eule, Schmiedeberg, böh-misch Neustadt! als Lager in Gneis- und Thonschiefer,sonst noch in Steyermark, Kärnthen, Salzburg , Schwe­ den rc.

Lhromium, «in se>t 1797 von den HH. Klaprothund Dauqueliu fast zu gleicher Zeit entdecktes Metall,von fast bleygrauer Farbe, spröde, sehr hart und streng-flüßig, dessen Kalk eine eigene Säure enthält, die manvorzüglich im Roth - Bleyerze (s. bey Bley) findet, undes auch deßwegen als R oth - Ch r om i ume r z (nachBlumenbach) unter dieser Mctallordnung aufführet. Manhat dieß Metall noch nicht angewendet, obfchon es sehrwahrscheinlich ist, daß es für Porcellam- Schmelz- undGlasatbeit als Farbe sehr brauchbar sey.

Lhromiumerz , ein am Ufer des Wiasga am Uralentdecktes Fossil mit einem beträchtlichen Eisengehalte,das deßwegen von Hrn. Karsten unter dem oryktogno-siischen Namen E i se n ch r 0 m als eine Chromgattungaufgeführet wird. Es ist von einer Mittelfarbe zwischenKahlgrau und eisenschwarz, bricht derb mit feinen Adern

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