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s chle si s ch er Prasem, von apfelgrüner Färbt, dieam meisten geschätzt wird; die sich doch durch die lich-te pistacien- und olivengrüne bis in die grünlichgraue,auch so gar in die lichte gelblichbranne (Goldpra-se r) verlauft. Manche Stücke sind grau gesteckt; fin-det sich derb und in andern Steinarten in dicken Plat-ten eingewachsen; inwendig gewöhnlich matt; immereben im Brücke, zuweilen in das Splittrige oder Flach-muschlicke; die Bruchstücke mehr oder weniger scharfkantig»zwischen durchscheinend und halb durchsichtig im Mittel}weniger hart als Chalcedon ; nicht sonderlich schwer zer-sprengbar und schwer; Gewicht nach Klaproth 3,250,unv Bestandtheile 96,-6 Kiesel; 0,0« Thon; 0,3z Kalk;o,o» Eisen; » Nickel; wird vor dem Löthrohre weiß,und schmilzt mit Borax zu braunem Glase; geht zuwei-len ii Chalcedon , Hornstein und Opal über, und kommtbis jetzt nur in Schlesien am Gumberge bey Grache, undKosenütz im Serpentingebirge vor, mit Quarz, Horn-srein, Chalcedon , Opal , Asbest, Talk, Grünerde, Stein-mark, Speckstein. Selten und kostbar sind dermahlenganz reine Stücke zu Ringen, die man meist ä jour fas-set. Dieser Stein, wenn er besonders im Schlafe ge-träger wird, verliert die Farbe, wird weiß und trübe.Man kann aber dieß verhüthen, wenn man ihn in feuch-ter Baumwolle aufbewahret.
Chrysopras , capscher, s. Prchnit.
timolie, oder Kimolit, von der Insel Kimolos (Arg-.ntiera im Archipelagus) so genannt, heißt auchThon von Tsinnias, von Farbe graulichweiß,das ms Perlgraue übergeht, und in der freyen Luftsich ckwas ins Röthliche zieht; derb, wahrscheinlichin ganzen Lagern; inwendig matt; im Bruche erdig;undirichsichtig; fettglänzend durch den Strich; nichtmerklich abfärbend; sehr weich; nicht sonderlich leichtzerfprmgbar; zimlich stark an der Zunge anhängend;fast dicht; nach Klaproth Gewicht 2,<-00 , und Be-standtheile -z Thon; *3 Kiese!; >,25 Eisen; 12 Was-